TOP Ö 6: Sportentwicklungsplan der Stadt Borken,
hier: mögliche Vergabe der Projektplanung

Beschluss: ungeändert beschlossen


Beschluss:


Der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport nimmt das Angebot und die Projektplanung des Instituts für Sportsoziologie der Deutschen Sporthochschule Köln für das Projekt „Sportentwicklungsplanung der Stadt Borken“ zur Kenntnis.


Nach Klärung der finanziellen Beteiligung des Landes NRW soll im Rat über die Vergabe entschieden werden.








Herr Nubbenholt vom Stadtsportverband erläutert die Notwendigkeit eines Sportentwicklungsplanes für die Stadt Borken. Man müsse sich auf die demographischen Entwicklungen, die Integration von behinderten Menschen und den weiteren Ausbau von Ganztagsschulen einstellen. Ein Sportentwicklungsplan im Dialog mit allen Beteiligten (Sport, Kultur, Schulen, Kindertagesstätten) könne auch ein elementarer Bestandteil der Stadtentwicklung sein. Es fehle bisher aber ein wissenschaftlich begleiteter Masterplan für entsprechende Handlungsalternativen und diese Bestandsaufnahme von aussen solle nun vom Institut für Sportsoziologie der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt werden.


Bürgermeister Lührmann führt aus, dass sich die Sportentwicklungsplanung nicht nur auf die Entwicklung von Sportanlagen sondern auch auf die Entwicklung in den Sportvereinen beziehen solle. Auch das Land NRW sei an dem Projekt interressiert und habe die Absicht erklärt, sich daran finanziell beteiligen zu wollen. Die Details müssten aber noch geklärt werden.


Frau Kindermann teilt mit, dass sie im Rahmen der Untersuchungen die schriftliche Bevölkerungsbefragung bevorzuge.


Herr Nubbenholt informiert darüber, dass die Befragung nicht mit Vereinsmitgliedern der Sportvereine, sondern mit einer repräsentativen Bürger/innen-Auswahl in den Ortsteilen und im Zentrum durchgeführt werden solle. Vorauss. würden 3.000 bis 4.000 Personen befragt, um ein verwertbares Meinungsbild zu erhalten.






Abstimmungsergebnis: - einstimmige Annahme -