TOP Ö 3: Sachstandsbericht Untersuchung der Altablagerung am Klostersee

Beschluss: Beschlussformulierung in der Sitzung

Beschluss:


  1. Die Verwaltung wird beauftragt im Rahmen der künftigen Herstellung des Südwest-Ufers des Klostersees dafür Sorge zu tragen, dass seitens des Investors eine Abdeckung der Altablagerung mit einer Stärke von 0,50 m erfolgt. Neben der Abdeckung der Altablagerung ist auch das Westufer des Klostersee zu Lasten des Investors mit einer Stärke von 0,50 m abzudecken.

  2. Es wird ein neuer qualifizierter Messbrunnen erstellt. Die Kostenträgerschaft der entstehenden Kosten in Höhe von rd. 5.000,00 € ist noch mit dem Kreis Borken zu klären.

  3. Die Einholung weiterer gutachterlicher Stellungnahmen ist derzeit nicht erforderlich.


Herr Heitkämper, Gutachterbüro AGUS GbR, geht in einer Präsentation eingehend auf die Frage ein, ob im Bereich der festgestellten Altablagerung eine Grundwasserbeeinträchtigung vorliegt. Die Präsentation ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.

Insgesamt komme man zu dem Ergebnis, dass eine Beeinträchtigung des Grundwassers eher unwahrscheinlich sei.

Es sei jedoch eine Überdeckung der Altablagerung sowie eine weitere Beprobung des Grundwassers mit einer neuen Qualitäts-Messstelle angeraten.


Stadtverordneter Richter fasst zusammen, dass für den Fall, dass alle Auflagen eingehalten werden keine weiteren Besorgnisse zu erwarten seien. Selbst gegen die Nutzung als Badesee bestünden keine gutachterlichen Bedenken. Hinsichtlich der privaten Brunnennutzung durch einen Anlieger sollte jedoch auch in Zukunft Vorsorge getroffen und eine qualifizierte Messstelle eingerichtet werden.


Frau Blickmann, Kreis Borken, informiert, dass in dem vorliegenden Fall grundsätzlich Vorsorge zu treffen sei. Aus diesem Grunde sei Herr Theissen zu regelmäßigen Wasseruntersuchungen verpflichtet worden. Dieser Verpflichtung komme er auch nach.

Der vorhandene Messbrunnen sei zwar nicht ideal angelegt, biete jedoch keinen Grund den Eigentümer zur Anlage eines neuen Brunnen zu verpflichten.

Eine Verantwortung des Kreises Borken für die derzeitige Situation sei aus ihrer Sicht nicht abzuleiten, da inzwischen eine sachliche Abarbeitung der Ablagerungsproblematik erfolgt sei.



Abstimmungsergebnis: einstimmige Annahme