Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Aufstellung und Offenlegung des vorhabensbezogenen Bebauungsplanentwurfes BU 11 (Freizeitanlage am Klostersee)

BezeichnungInhalt
Sitzung:13.06.2000   UPA/05/2000 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  V 2000/0113-01 
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Beschluss:

 

Der Entwurf des vorhabensbezogenen Bebauungsplanes BU 11 (Freizeitanlage am Klostersee) mit Begründung wird gemäß § 2 Abs. 1 BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 27.08.1997 (BGBl. I S. 2141), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 15.12.1997 (BGBl. I S. 2902), aufgestellt.

 

Außerdem wird beschlossen, den Plan und die Begründung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

 


Sachgebietsleiter Vehorn erläutert ausführlich die durch die Abstimmungen mit den Trägern öffentlicher Belange entstandenen Änderungen.

 

Vorsitzender Flinks erkundigt sich danach, wer die Kosten der Erschließung etc. zu tragen habe und Technischer Beigeordneter Höving führt dazu aus, dass die Erschießungskosten, sowie alle anderen internen Kosten von den Bauträgern zu tragen seien. Nach Ende der Auslegungsfrist werde ein Durchführungsvertrag mit den Bauträgern abgeschlossen.

 

Stadtverordneter Finke fragt nach, wo und in welcher Anzahl Parkplätze für die Badegäste angelegt werden und Sachgebietsleiter Vehorn führt dazu aus, dass 80 Parkplätze und einige Busparkplätze im südlichen Planbereich, angrenzend an die L 572, angelegt werden.

 

Stadtverordneter Lenartz bemängelt, dass die Bürger bei den Planänderungen nicht einbezogen wurden. Des Weiteren frage er sich, ob durch den Wegfall des Biotops die Belange des Naturschutzes ausreichend gewahrt werden.

 

Technischer Beigeordneter Höving führt aus, dass der Schwerpunkt dieser Anlage natürlich im Freizeit- und Erholungsbereich liege. Das recht großflächige Biotop sollte erst erhalten werden, aber im Hinblick auf die Nähe der Badeanstalt habe die Fachbehörde ein Einsehen gehabt. Brutstätten für Vögel und Ruhebereich für Fische und die Einrichtung einer Badeanstalt seien nicht verträglich miteinander zu verbinden. Es sei besser, Ausgleichsmaßnahmen an anderer und sinnvollerer Stelle vorzunehmen.

 

Ortsvorsteher Melis teilt mit, dass die Burloer Bürger sehr wohl über die Planänderungen informiert seien und heute dieser Plan nicht zerredet werden sollte. Das Vorhaben solle nun verwirklicht werden.

 

Stadtverordneter Bunse regt an, nach Ablauf der Auslegungsfrist noch einmal einen Bürgertermin in Burlo durchzuführen und Technischer Beigeordneter Höving bemerkt dazu, dass während der Auslegungszeit jeder Bürger positive und negative Kritik üben könne. Sollte jedoch Interesse an einem zusätzlichen Bürgertermin vorhanden sein, sollte dieser natürlich auch durchgeführt werden.


Abstimmungsergebnis:

 

Annahme mit 2 Stimmenthaltungen