Tagesordnungspunkt

TOP Ö 4: Fun-Ticket für Kinder und Jugendliche während der Sommerferien
- Antrag der SPD-Fraktion vom 18.06.09

BezeichnungInhalt
Sitzung:01.07.2009   RAT/03/2009 
Beschluss:Beschlussformulierung in der Sitzung
Vorlage:  V 2009/138 

 

1. Beschluss:

Es besteht grundsätzlich Einigkeit darüber, dass das  Fun-Ticket eingeführt wird.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, Verhandlungen mit den Liniennetzbetreibern über einen zu zahlenden Pauschalbetrag zu führen.

 

Abstimmungsergebnis:            Einstimmige Annahme

 

 

2. Beschluss:

Sollte eine Einigung mit den Liniennetzbetreibern bezüglich der Zahlung eines

Pauschalbetrages nicht erzielt werden, wird eine Schutzgebühr pro Ticket in Höhe von 5,00 € erhoben.

 

Abstimmungsergebnis:            Annahme bei 13 Gegenstimmen und 1 Stimmenthaltung.

 


 

Stv. Bunse erklärt, dass die SPD-Fraktion den Antrag gestellt habe, um Kindern und Jugendlichen während der Ferienzeit die Möglichkeit zu bieten, verschiedene Freizeitmöglichkeiten - auch der umliegenden Gemeinden - mit dem kostenlos zur Verfügung gestellten Fun-Ticket  zu erreichen.

 

Grundsätzlich wird die Ausgabe eines Fun-Tickets begrüßt. Diskutiert werden verschiedene Varianten bei der Vergabe.

 

Herr Robers teilt mit, dass die Gemeinde Reken eine kostenlose Ausgabe durchführe mit einer Begrenzung bis zu 600 Tickets. In Borken kämen ca. 10.000 Personen für ein solches Ticket in Betracht. Seiner Meinung nach sollte der Betrag gedeckelt werden.

 

Herr Fillbrunn ergänzt, dass in Reken bisher 300 Tickets von Jugendlichen abgeholt worden seien . Er schlägt die Erhebung einer Schutzgebühr von 5,00 € vor.

 

 

Stv. Gliem und  Stv. B. Ebbing sind vom Erfolg des Fun-Tickets  überzeugt, lehnen aber eine Schutzgebühr ab.

 

Stv. M.L. Ebbing spricht sich ebenfalls für die kostenlose Ausgabe der Tickets für die Sommerferien aus.

 

Stv. Klemm-Terfort schlägt vor, tatsächlich entstandene Kosten bei Vorlage des Tickets zu erstatten.

 

Stv. Flinks regt an, einen bestimmten Pauschalbetrag an die Liniennetzbetreiber zu zahlen und die Ausgabe von Tickets auf 6 Wochen zu begrenzen. Wichtig sei ein unbürokratisches Verfahren.

 

Stv. Dirks stimmt der Ausgabe von Fun-Tickets ebenfalls zu, schlägt aber vor, diese nur an Schüler auszugeben und einen Pauschalbetrag an die Busunternehmen zu zahlen.

 

Stv. Oenning schlägt als Kompromisslösung eine Schutzgebühr von 3,00 € vor.

 

Stv. Bonin ist der Meinung, dass die Kostenfrage nicht vorrangig gesehen werden dürfe. Wichtig sei eine unbürokratische und schnelle Lösung, da die Ausgabe von Fun-Tickets insgesamt eine gute Sache sei.

 

Stv. Ossing hält eine Schutzgebühr von 5,00 € für  akzeptabel.

 

Herr Fillbrunn schlägt vor, mit den Linienanbietern über einen Pauschalbetrag zu verhandeln. Alternativ könne eine Schutzgebühr in Höhe von 5,00 € erhoben werden.

 

Stv. Bunse beantragt eine getrennte Abstimmung über die vorgeschlagene Schutzgebühr in Höhe von 5,00 €.