TOP Ö 2: Stadtmuseum
- Vorstellen des Standes zur Entwicklung des Konzeptes für die neue Dauerausstellung

 

Nach der Einleitung durch Bürgermeister Lührmann stellt Frau Wielebski einen ersten, aus dem Grobkonzept von Dr. Fasse entwickelten Vorentwurf zur Dauerausstellung des Stadtmuseums  vor. Sie erläutert diesen Vorentwurf anhand der zuvor an die Ausschuss-Mitglieder verteilten Übersicht, die der Niederschrift als Anlage 1 beigeheftet ist.

 

Frau Honerbom teilt in einer Erklärung der CDU-Fraktion mit, dass die Neukonzeption des Stadmuseums mit Kleinkunst und Moderner Kunst zwar gelungen sei, dem Aufgabenschwerpunkt – die Neukonzipierung und Publikationen der/zur Borkener Stadtgeschichte - dagegen zu wenig Zeit gewidmet worden sei.

 

Dr. Fasse entgegnet darauf hin, dass er bereits in 2005 ein detailliertes Grobkonzept und ein Raumnutzungskonzept vorgelegt und mit dem LWL-Museumsamt beraten habe, auch seien intensive Gespräche mit einem Klima-Ingenieur geführt worden, der ein Klimagutachten erarbeitet habe. Für eine Neugestaltung der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung seien neben dem Raumnutzungskonzept für die Ausstellungsflächen, auch ein geeignetes Magazin erforderlich. Die von ihm aufgezeigten vielfältigen Aufgaben, die mit Realisierung einer neuen Dauerausstellung zur Stadtgeschichte verbunden sind, sind den beigehefteten Anlagen 2 und 3 zu entnehmen.

 

Frau Rytz und Frau Haupt äußern, dass ihrer Ansicht nach Dr. Fasse das Museum maßgeblich sehr positiv verändert habe.

 

Herr Meier weist darauf hin, dass die Politik in ihrem Ratsbeschluss aus dem Jahr 1965 den Bolkenhainern damals einen kulturellen Mittelpunkt versprochen habe.

 

Herr Thesing teilt mit, dass er mit der bisherigen Behandlung der Aufgabe Neugestaltung der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung keinesfalls zufrieden gewesen sei; seit März 2008 sei man mit Dr. Fasse aber in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe auf einem guten Weg. Bis Ende des Jahres solle ein ausführungsreifes Konzept für die Dauerausstellung vorgelegt werden.

 

Nach einer kontrovers geführten Diskussion nimmt der Ausschuss den Stand der vorgestellten Neukonzeption zustimmend zur Kenntnis.