Tagesordnungspunkt

TOP Ö 5: Attraktivitätssteigernde Maßnahmen auf dem Marktplatz und im Umfeld des Marktplatzes - SPD-Antrag vom 23. Februar 2000

BezeichnungInhalt
Sitzung:22.03.2000   UPA/03/2000 
Beschluss:geändert beschlossen
Vorlage:  V 2000/0074-01 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschluss:

 

Der Ausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis. Eine Begrünung der Fassaden wird von der Verwaltung begleitet.

 


Sachgebietsleiter Effkemann verweist auf die ausführliche Vorlage und erläutert die in der Vorlage genannten möglichen attraktivitätssteigernden Maßnahmen auf dem Marktplatz und im Umfeld des Marktplatzes. Es sei jedoch der Meinung, dass der Markplatz nicht überfrachtet werden dürfe, um  Freiraum für verschiedene Veranstaltungen zu lassen. Sofortmaßnahmen seien jedoch nicht möglich, da für das Jahr 2000 keine Mittel bereitgestellt wurden. Des Weiteren könnten Maßnahmen auch von den Gewerbetreibenden am Marktplatz vorgenommen werden.

 

Hinsichtlich der Aufstellung eines Kioskes auf dem Marktplatz befürchtet er, dass eventuell Publikum angezogen werde, welches zu Problemen führen könnte.

 

Eine Fassadenbegrünung könne eventuell probehalber durchgeführt werden. Die Stadt Kleve habe eine Fassadenbegrünung durchgeführt und sich positiv darüber geäußert.

 

Spielgeräte könnten an der Ecke Remigiusstraße/Marktplatz und im Bereich Café Flair aufgestellt werden.

 

 

Vorsitzender Flinks ist der Meinung, dass der Aufbau von Spielgeräten von dem vorhandenen Arbeitskreis im Ausschuss für Jugend und Familie festgelegt werden solle.

 

Bürgermeister Lührmann führt aus, dass erst im Jahre 1997 die Marktplatzeröffnung gefeiert wurde und ist der Ansicht, dass das Thema Marktplatzgestaltung so kurzfristig nicht noch einmal diskutiert werden sollte.

 

Stadtverordnete Ebbing führt aus, dass sich die CDU-Fraktion gegen diesen Antrag ausspricht. Man solle nicht alle Zuwegungen zum Marktplatz verbauen und die Fassadenbegrünung könne auch den Anliegern überlassen werden. Auch die Spielpunkte sollten nicht gerade auf den Marktplatz installiert werden.

 

Stadtverordneter Plaßmann spricht sich für eine Verbesserung der Umfeldes am Marktplatz aus. Eine Fassadenbegrünung würde wohl zu einer Attraktivitätssteigerung führen.

 

Technischer Beigeordneter Höving führt aus, dass er sich über die Begründung zum Antrag wundere und er die hier abgegebene negative Beurteilung nicht nachvollziehen könne. Die Stadt habe alles getan, um die Infrastruktur zu verbessern und um eine gute Platzgestaltung zu erzielen.

 

Stadtverordneter Klemm-Terfort ist der Meinung, dass der Antrag der SPD-Fraktion keine Lösung für eine Attraktivitätssteigerung des Marktplatzes beinhalten würde. Er spricht sich für eine Fassadenbegrünung aus, die auch mit in die Seitenstraßen gezogen werden sollte. Die Stadt solle jedoch die Begrünung nicht finanzieren. Des Weiteren regt er an, die Marktbeschicker anzusprechen, um den Wochenmarkt zu vergrößern und das Angebot auszuweiten. Vielleicht können die Marktstände ja anders aufgestellt werden und mit in die Seitenstraßen gezogen werden. Auch die Geschäfte sollen mit einbezogen werden. Weiterhin hält er eine Verlängerung der Marktzeiten für sinnvoll. Seiner Meinung nach sollen keine weiteren Anlagen auf dem Marktplatz installiert werden.

 

Amtsleiter Robers führt aus, dass bereits durch intensive Bemühungen von Seiten der Stadt versucht wurde, das Warenangebot an den Markttagen Samstag und Donnerstag weiter zu fächern und die Zeiten zu verlängern. Auch die Standgelder wurden bereits verringert. Diese Bemühungen waren jedoch nicht erfolgreich. Der Markt am Dienstag habe immer sehr wenig Stände und sei bereits überlegt worden, diesen Markt auf Dauer zu schließen, da Händler und Kunden nicht mehr kommen.

 

Stadtverordneter Hesse ist der Meinung, dass der umgestaltete Marktplatz mit den städtischen Veranstaltungen Leben in die Stadt hole. Er spricht sich dafür aus, dass die Einzelhändel sich mit ihren Geschäften stärker zum Platz öffnen müssen und mit eigenen Aktivitäten die Attraktivitäten des Platzes erhöhen müssen.

 

Stadtverordneter Zurhausen spricht sich für die Festlegung von einheitlichen Geschäftszeiten sowie einer Öffnung der Geschäfte in der Mittagszeit aus.

 

Vorsitzender Flinks bemängelt, dass die Kurzzeitparkplätze im Bereich der Kirche und Hollstegge unterschiedliche Parkzeiten und Parkautomaten haben und eine eindeutige Zuordnung, welcher Automat für welchen Parkplatz zu bedienen sei, nicht möglich sei. Er regt an, mit dem Werbekreis eine einheitliche Regelung zu finden.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

Einstimmige Annahme