TOP Ö 2: Straßenbauprogramm 2004 des Kreis Borken
-Maßnahmen in der Kreisstadt - Vortrag

Beschluss: ungeändert beschlossen

Beschluss:

Die vorgestellten Planungen werden vom Ausschuss zur Kenntnis genommen und die Mitfinanzierung dem Haupt- und Finanzausschuss für das Jahr 2005 empfohlen.


a.) Minikreisverkehr in Weseke (Südlohner Straße/ Leitingsstiege)

 

Herr Schmeing vom Betrieb für Straßen, Gebäudewirtschaft und Grünflächen des Kreises Borken stellt die Planung für den Minikreisverkehr in Weseke vor. Ziel ist es, den Kreuzungsbereich Südlohner Straße/ Leitingsstiege so zu gestalten, dass die Schüler diesen Bereich gefahrloser queren können. Durch eine durchgeführte Geschwindigkeitsmessung wurde festgestellt, dass die Autofahrer diesen Kreuzungsbereich mit deutlich höherer Geschwindigkeit als 50 km/ h befahren. In Abstimmung mit der Stadt Borken soll daher dieser Kreuzungsbereich zu einem Minikreisverkehr mit einer Querungshilfe und Zebrastreifen umgestaltet werden. Die gesamten Baukosten liegen bei 80.000 Euro, wobei das Bauvorhaben zu 75 % vom Land gefördert wird. Die Mittel seien bereits für das Jahr 2004 bewilligt. Die übrigen 25 % verteilen sich auf Kreis Borken und Stadt Borken.

 

In der anschließenden Diskussion fragt Stv. Zurhausen nach, ob der geplante Minikreisverkehr ausschließlich aufgrund der Schulwegsicherung vom Land gefördert würde. Dieses bestätigt Herr Schmeing.

 

Technischer Beigeordneter Höving ergänzt, dass diese Maßnahme auch eine städtebauliche Verbesserung verspreche und eine finanzielle Unterstützung dieses Projektes von Seiten der Stadt Borken zu empfehlen sei.

 

Stv. Börger hinterfragt, ob die geplante Lage des Zebrastreifens derart optimal sei.

 

Herr Schmeing erläutert, dass die Lage des Zebrastreifens die vorhandenen Wegebeziehungen berücksichtige.

 

b.) Radweg an der K 40 (Weseke-Velen-Ramsdorf)

 

Herr Schmeing erläutert, dass nach einer Sonderförderung des GVFG Radwege gefördert werden, die der Entlastung der Ortsdurchfahrten durch Verlagerung des motorisierten Verkehrs auf den Radfahrverkehr dienten. Diese Voraussetzungen erfülle der geplante Radweg an der K 40 zwischen Borken-Weseke und Velen-Ramsdorf. Detailplanungen liegen derzeit noch nicht vor. Herr Schmeing verweist auf die Zusage des Ministeriums, das Projekt ab 2006 zu fördern. Die Baukosten betragen insgesamt 500.000 Euro. Die Stadt Borken hätte sich für das Teilstück von Weseke bis zur Stadtgrenze Velen-Ramsdorf mit 12,5 % zu beteiligen.

 

Vorsitzender Flinks möchte wissen, ob die geplante Radwegeverbindung von Marbeck nach Rhade auch unter diese Förderkriterien fallen könne.

 

Herr Schmeing verneint dieses, da die K 7 an Rhade vorbeiführe und die Entfernung zwischen den Ortsteilen sehr groß sei.

 

Stv. Saatkamp fragt, ob es andere Fördermöglichkeiten für die Realisierung des Radweges an der K 7 gäbe.

 

Herr Schmeing sieht momentan keine anderen Fördermöglichkeiten.

 

Stv. Börger hebt die touristische Wichtigkeit des Radweges an der K 40 hervor, da er verschiedene Agricultura-Projekte verbinde.

 


Abstimmungsergebnis:              

Einstimmige Annahme