Tagesordnungspunkt

TOP Ö 2: Kommunale Wirtschaftsförderung in Borken

BezeichnungInhalt
Sitzung:03.07.2002   HFA/06/2002 
Beschluss:geändert beschlossen
Vorlage:  V 2002/118 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mit der Einladung zur Sitzung wurde den Ausschussmitgliedern eine umfangreiche Vorlage zur Kommunalen Wirtschaftsförderung in Borken überreicht.

 

Bürgermeister Lührmann erläutert anhand der als Anlage beigefügten Grafiken die Beschäftigungssituation, das Ausmaß der Arbeitslosigkeit und den Bezug von Sozialhilfe in der Region. Danach stehen Kreis und Stadt Borken in diesen Bereichen vergleichsweise gut da. Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger sei unterdurchschnittlich gegenüber den Zahlen des Bundes und des Landes.

 

Stv. Martsch hält in Bezug auf die kommunale Wirtschaftsförderung die Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken für sehr sinnvoll.

 

Stv. Bunse begrüßt die vorgesehene der Stelle im Bereich Wirtschaftsförderung, vertritt jedoch die Meinung, dass die Position zu spät besetzt werde. In der Vergangenheit seien leider die in diesem Zusammenhang gestellten Anträge der SPD immer abgelehnt worden. Zudem vertrete er die Ansicht, dass die Position eines Wirtschaftsförderers als Stabsstelle beim Bürgermeister und nicht im Bereich Stadtentwicklung angesiedelt werden dürfe.

 

Bürgermeister Lührmann weist auf den Vortrag von Dr. Kleinschneider vor nicht allzu langer Zeit hin und erklärt, dass in vielen Bereichen eine Kooperation mit der Wirtschaftsförderung notwendig sei.

 

Stv. Bonin kritisiert, dass keine Neuansiedlungen erfolgt seien und man nur auf Standortsicherung bedacht war.  Er weist auf die regen Gewerbeansiedlungen in Nachbargemeinden hin. Die Erwartungshaltung sei durch die Tätigkeit des Lotsen nicht erfüllt worden.

 

Stv. Klemm-Terfort ist der Meinung, dass Wirtschaftsförderung, Marketing und Touristik zusammengehören und schlägt vor, einen Aufgabenkatalog zu erstellen.

 

Stv. Martsch führt aus, dass für Borken ein stärkeres “Wirgefühl” vermittelt werden müsse. Es müsse deutlich werden, dass es sich lohne, nach Borken zu kommen. Dazu sei aber die Zusammenarbeit von Verwaltung und der Wirtschaft erforderlich.

 

Fachbereichsleiter Schnelting vertritt die Ansicht, dass es in Städten von der Größe Borkens Sinn mache, die Wirtschaftsförderung im Bereich der Liegenschaften anzusiedeln, weil häufig Fragen der Wirtschaftsförderung unmittelbar mit Grundstücksfragen zusammenhängen.

 

Stv.  Queckenstedt ist der Meinung, dass die Vorlage sehr informativ sei.

 

Stv. Klemm-Terfort erklärt, dass entgegen der offensichtlichen Meinung die Stimmung in der Stadt gut sei. Kritik käme nur von der Politik.

 

Zusammenfassend besteht Einigkeit darüber, dass eine Beschlussfassung nicht erforderlich sei  und die Vorlage zur Kenntnis genommen wird.

 


 










Abstimmungsergebnis:              

Einstimmige Annahme