TOP Ö 11.2: Sachstand EPS

Technischer Beigeordneter Kuhlmann gibt an, dass sich feststellen lässt, dass der EPS nahezu im gesamten Stadtgebiet vorhanden sei. Im Gegensatz zu den letzten Jahren sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber eine klare Verdichtung auf den Außenbereich zu verzeichnen. An den mit Nematoden behandelten Bereichen (Schulhöfe, Spielplätze, Kindergärten, Wohngebiete) gäbe es deutlich weniger bis gar keine Meldungen. Diese Aussage stehe zum jetzigen Zeitpunkt aber noch unter Vorbehalt, da im letzten Jahr 3 – 4 unterschiedliche Schlüpfzyklen vorhanden gewesen seien und daher noch keine verbindliche Aussage getroffen werden könne. Die Tendenz zeige aber klar, dass der Einsatz von Nematoden eine große Entlastung bringe. Die 850 aufgehängten Meisenkästen seien gut besiedelt worden, so dass hier sicherlich ebenfalls von einer großen „natürlichen“ Unterstützung gesprochen werden könne. Die aufgehängten EPS-Fallen lassen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Hilfe bei der EPS-Bekämpfung erkennen. Die Auffangbeutel seien nahezu alle noch leer. Die Fallen werden weiter beobachtet. Die Bekämpfung erfolge zurzeit mit eigenem Personal und Fremdfirmen mittels Absaugen bzw. Heißwasser-Schaum-Verfahren. Seit diesem Jahr stehe den Borkener Bürger/Innen zur Meldung von EPS-Befall eine Telefonhotline, ein Meldeformular auf der Seite der Stadt Borken und eine E-Mail-Adresse zur Verfügung. Die eingegangenen Meldungen werden in einer zentralen Datei eingepflegt und weiterbearbeitet. Folgende Fallzahlen seien bis 14.06.2020 zu verzeichnen:

-   Ca. 6 Anrufe pro Tag

-   189 Meldungen über Meldeformular und E-Mail, das entspricht ca. 4 Meldungen pro Tag

In der Datei der Befallsorte werden zurzeit 140 Meldungen geführt und bearbeitet.