TOP Ö 8: Umgestaltung des Foyers/Mölndalsaal der Stadthalle Vennehof

Beschluss:

 

Bevor die Verwaltung einen Generalplaner mit den Leistungsphasen 1-3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) Planung für die Umgestaltung des Foyers/Mölndalsaals beauftragt, soll die Verwaltung ein Interessenbekundungsverfahren starten. Eine Auflistung dieser Bewerbungen soll gesammelt werden und dem Umwelt- und Planungsausschuss vorgestellt werden.

 

 


Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert anhand der als Anlage beigefügten Präsentation die Umgestaltung des Foyers/Mölndalsaal der Stadthalle Vennehof.

 

Stv. Richter gibt an, dass die in die Jahre gekommenen Sachen zu modernisieren richtig sei. Allerdings sei dieses eine sehr komplexe Aufgabe. Es gehe um Lüftung, Licht, Technik, Präsentation, Gestaltung, Brandschutz usw. da müsse sehr sorgfältig der Partner ausgesucht werden, eventuell sei es sogar sinnvoll, einzelne Bereiche voneinander zu trennen. Die Vergabe solle veröffentlicht werden, damit man sich bewerben könne, und der Umwelt- und Planungsausschuss entscheiden könne, wer ein Angebot abgeben solle.

 

Stv. Ebbing merkt an, dass die Skizzen ja nur Gedankenspiele seien. Hier sei zum Beispiel die neue WC-Anlage geteilt worden und zum Teil zurückgebaut worden. Dieses Vorhaben sei wohl auf Grund von Corona nicht das wichtigste Thema, eventuell könne es zurückgestellt werden.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass die Corona-Situation weiter analysiert werden solle und die Zeit noch nicht zu Ende sei. Es müsse geschaut werden, wie es nach den Ferien aussehe. Die Stadt Borken müsse ein klares Zeichen der Zuversicht geben, dass sich die Wirtschaft erhole und dass Projekte, welche schon lange anstehen, auch weiterverfolgt werden. Die Umgestaltung solle angestoßen werden, da noch Zeit vergehen werde, bis man tatsächlich mit dem Bau beginne. Es sei ein falsches Signal nach außen, wenn sogar Planungen nun verschoben werden sollen. Es solle nicht gewartet werden, bis etwas kaputtgehe, so wie zum Beispiel mit den Toiletten, dann würde der Saal eventuell länger ausfallen.

 

Erster Beigeordneter Nießing fügt hinzu, dass nicht für Millionen ein Umbau geplant werde, sondern es gehe nur um eine Planung. Wann und ob eine Umsetzung möglich sei, sei eine nachgelagerte Entscheidung. Aber dann müssten zwingend Pläne vorhanden sein.

 

Stv. Kindermann möchte wissen, ob man das Obergeschoss unabhängig vom Erdgeschoss neu planen könne.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erläutert, dass dieses möglich sei.

 

Stv. Kindermann merkt an, dass bei der Klimafolgenabschätzung in der Vorlage etwas Anderes stehen müsse, als nur diese zwei Zeilen.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass der Klimamanager leider nicht mehr vorhanden sei. Für Weiteres fehle ein Fachmann/ Fachfrau. Die Aussage sei generell nicht falsch, dass weniger Energie verbraucht werde.

 

Stv. Richter regt an, möglichst frühzeitig mit dem Betreiber der Halle zu reden sowie mit den Hausmeistern, was diese für Ideen haben.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert, dass die Hausmeister und der Betreiber immer dabei waren.

 

Stv. Nikolov stellt fest, dass es richtig sei, dass es nun fortgeführt werde. Es gehe um die Leistungsphasen 1-3. Vorher solle sich angeschaut werden, welche Unternehmen überhaupt in Frage kommen.

 

Stv. Ebbing merkt an, dass wenn noch abgewartet werden wolle, sich Gedanken über die Bücherei gemacht werden könne, da diese im Vennehof eventuell nicht mehr verortet werden solle. Nicht, dass dann wieder alles von vorne gemacht werden müsse, alle Überlegungen seien zu verknüpfen.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass der Mölndalsaal einer der meist frequentierten Räume sei, da er eine gute Zwischengröße habe. Dieser Saal sei über 40 Jahre alt und energetisch eine Katastrophe, welcher dringend zu erneuern sei. Bei der Bücherei werde es noch Jahre dauern, bis es zu einer Umsetzung komme. Es müsse etwas gemacht werden, um auch konkurrenzfähig zu bleiben.

 

Stv. Niemeyer merkt an, dass der Rat der Stadt Borken der Modernisierung des Vennehofs bereits zugestimmt habe, somit solle dem heutigen Beschluss zugestimmt werden. Die Funktionsfähigkeit des Saales müsse gegeben seien.

 

Stv. Kindermann gibt an, dass der Vennehof das Kongresszentrum der Kreisstadt Borken und des Kreises Borken sei. Man müsse den Anspruch haben, dass auch die Infrastruktur stimme.

 

Stv. Becker merkt an, dass auf der anderen Seite ein Hotel fertig werde, welches auch im Vennehof tagen wollen, es müsse etwas gemacht werden, sonst gehen die Leute in andere Städte.

 

Stv. Richter erläutert, dass die Verwaltung beauftragt werden solle, geeignete Büros anzuschreiben, welche sich vorstellen und dann vom Ausschuss ausgesucht werden. Für die Umsetzungsplanung werde Jemand gebraucht, der nah am Ort sei.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass dem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt werden könne, aber als Schritt davor solle ausgeschrieben und veröffentlich werden. Die Ergebnisse, wer sich beworben habe, sollen dem Umwelt- und Planungsausschuss vorgestellt werden.

 

Stv. Niemeyer stellt fest, dass ein Kriterienkatalog nicht mehr veränderbar sei, wenn dieser festgelegt worden sei.

 

Stv. Richter gibt an, dass noch nicht ins formale Verfahren eingestiegen werden solle, sondern zuerst zum Beispiel in der Zeitung inseriert werde, was die Stadt Borken vorhabe, mit der Bitte sich zu melden. Diese Bewerber werden gesammelt und erst danach werde das Verfahren eröffnet.

 

Stv. Nikolov möchte wissen, ob trotzdem jedes Büro an dem Verfahren teilnehmen könne, auch wenn es zum Beispiel aus München komme.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erläutert, dass dieses möglich sei, aber man könne bereits vorher sehen, wer sich als Generalunternehmen gemeldet habe.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Annahme mit    16 Ja-Stimmen

                                               2 Nein-Stimmen

                                               0 Enthaltungen