TOP Ö 3: Auswirkungen der Corona-Krise - mündlicher Vortrag-

Der Erste Beigeordnete Herr Nießing und Herr Thies geben aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Krise insbesondere für den Bereich der Stadt Borken bekannt. Neben den erfreulicherweise sinkenden Fallzahlen wird über die Sozialleistungen, die Unterbringung von Flüchtlingen, die Lebensmittelindustrie und die Situation in den Krankenhäusern berichtet.

 

Anmerkung der Verwaltung: Die vortragsbegleitende Präsentation ist zur Information über weitere Details als Anlage beigefügt.

 

Ergänzend wird in Beantwortung einer Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vom 06.05.2020 ausgeführt, dass die Anzahl der in Borken tätigen Saisonarbeiter nicht seriös benannt werden könne, da keine Meldepflicht für diesen Personenkreis bestehe.

 

Der Verwaltung seien dennoch Obst- und Gemüsebetriebe in Borken bekannt, die Saisonarbeiter beschäftigen und auch eigenverantwortlich in Unterkünften unterbringen.

 

Die bekannten Betriebe seien überprüft worden. Haltlose hygienische Zustände oder Überbelegungen wurden dabei nicht vorgefunden.

 

Testungen der Beschäftigten in den Unterkünften seien bisher nicht durchgeführt worden.

 

Die Frage nach einer Bevorratung von Schutzmaterialen für medizinisches Personal und Pflegekräfte durch die Stadt Borken, wird dahin gehend beantwortet,  dass jede Institution/Einrichtung für ihren Aufgabenbereich verantwortlich für die Beschaffung und Bevorratung dieser Materialien sei. Im Falle eines erneuten Notstandes würde von seiten der Stadt Borken eine Versorgung mit entsprechenden Materialien in Absprache und Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken organisiert.

 

Herr Niemeyer lobt ausdrücklich das Krisenmanagement der Stadt Borken und regt daher an, dieses in einer Dokumentation zusammenzufassen und für zukünftige Krisenfälle anderen Kommunen als Handreichung zur Verfügung zu stellen.  

 

Der Erste Beigeordnete Herr Nießing sagt zu, diese Anregung aufzugreifen. Für die praktische Umsetzung sieht er hier die Möglichkeit den Krisenplan – wie er bisher etwa schon für Hochwasserereignisse besteht – um das Kapitel einer Pandemie zu erweitern.