TOP Ö 3: Auswirkungen der Corona-Krise -mündlicher Vortrag-

Beschluss:

 

1. Solidaritätsfonds

 

Der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport beschließt die Verwaltung zu beauftragen, Kriterien für die Verteilung der Mittel aus dem Solidaritätsfonds zu erarbeiten und dem Rat am 13.05.2020 vorzustellen.

 

2. Live-Konzert im Autokino

 

Der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport beschließt, 100 Karten für die Klassikkonzerte und 100 Kinokarten zu erwerben und diese an Familien und ältere Bürger/innen zu verlosen.

 


Bürgermeisterin Schulze Hessing, Herr Nießing und Herr Kuhlmann erläutern die aktuelle Situation anhand einer medienunterstützenden Präsentation.

 

Herr Kindermann erkundigt sich, ob die 80 Anträge nur von Selbstständigen seien. Zudem möchte Herr Kindermann wissen, wie hoch der Anteil an Künstlern unter den Selbstständigen und was mit den Borkener Vereinen sei.

 

Herr Nießing erklärt, dass unter den 80 gestellten Anträgen, 50 Anträge von Selbstständigen seinen, wie hoch der Anteil an Künstlern sei, sei nicht bekannt.

Unter den Borkener Vereinen seien nur wenige Anfragen an die Verwaltung herangetragen worden.

 

Auf die Fragen von Herrn Kindermann ob es auf den Schultoiletten warmes Wasser gebe und wie weit Fortgeschritten die Baumaßnahmen an der neuen Kita in Hovesath und der Grundschule in Burlo seien, erklären Herr Nießing und Herr Kuhlmann, dass es auf den Schultoiletten Warmwasser gebe, der Neubau der Kita in Hovesath soweit im Plan und die Inbetriebnahme im Sommer, unter den aktuellen Vorgaben, geplant sei. An der Astid-Lindgren-Schule in Burlo sei der neue Baukörper nahezu fertig gestellt. Aktuell seien die Arbeiter damit beschäftigt den Klinker am Anbau zu entfernen.

 

1. Solidaritätsfonds

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass der Solidaritätsfonds für die heimische Gastronomie und die Kulturveranstaltungen sei.

Durch die Ausgabe von 1000 Masken auf dem Marktplatz seien knapp 3.000 € Spenden gesammelt worden, die wie die Verkaufserlöse der „Borken Heatbeat“ T-Shirts zu 100 % in den Fonds fließen würden. Der Fonds solle zusätzlich mit städtischen Mitteln aufgestockt werden.

Danach könnten Selbstständige aus Gastronomie und Kultur vom 6. Mai bis zum 11. Mai online Anträge stellen. Die Verwaltung werde die Anträge sichten und dem Rat am 13. Mai die Kriterien für die Verteilung der Mittel vorstellen.

 

Frau Ebbing lobt die Idee des Solidaritätsfonds für Gastronomie und Kultur und erkundigt sich, wie mit den gekauften Karten für Veranstaltungen der Kulturgemeinde und den Verträgen mit den Künstlern umgegangen werde.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass alle Abonnenten angeschrieben und damit verbunden die Programmvorschau mitgeschickt worden sei.

Für den Ausfall von Veranstaltungen müssten ggfls. lt. der Verträge Abschläge an die Künstler gezahlt werden, oder die Veranstaltungen würden nachgeholt. Die Kulturgemeinde habe dafür gewisse Rücklagen gebildet.

 

Herr Fellerhoff erklärt, dass ein finanzieller Zuschuss den Gastronomen mehr helfe wie die Verteilung von Gutscheinen. Die Erweiterung des Solidaritätsfonds auf Solo-Selbstständige sei sehr zu begrüßen.

 

Herr Böhr teilt mit, dass der Beschluss, Mittel zur Verfügung zu stellen durch die Politik zu treffen sei, die Entscheidung über die Verteilung liege jedoch bei der Verwaltung.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass der Rahmen für die Verteilung der Mittel durch die Verwaltung vorgeschlagen werde, die Entscheidung über die Bereitstellung der Mittel treffe die Politik.

 

Frau Becker erkundigt sich, ob der Solidaritätsfonds wie ein Spendenkonto sei, auf das eingezahlt werden könne.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass es möglich sei zu spenden, Rückmeldungen seien an die Verwaltung zu richten.

 

Der Ausschussvorsitzende Queckenstedt formuliert folgenden Beschlussvorschlag „Der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport beschließt die Verwaltung zu beauftragen, Kriterien für die Verteilung der Mittel aus dem Solidaritätsfonds zu erarbeiten“ und lässt darüber abstimmen.

 

2. Live-Konzert im Autokino

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing stellt das Konzept „Live-Konzert im Autokino“ vor.

 

Herr Kindermann möchte wissen, ob die Karten für die Konzerte nur im Abo oder auch als Einzelkarten zu erwerben seien und ob der Preis sich auf eine Person oder ein Auto beziehe.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass der Preis für eine Karte pro Auto und der Erwerb von Einzelkarten möglich sei.

Das Buchungssystem sei noch mit Herrn Klapsing abzustimmen.

Neben den Konzerten sei die Vorführung von Kinofilmen und am Donnerstag solle die Musikschule Zeiten bekommen.

Die Karten für die Klassikveranstaltungen koste 59 €/Auto. Frau Schulze Hessing schlägt vor, dass die Stadt Borken, wie auch bei anderen Veranstaltungen Sponsorenpakete kaufe, um die Karten zu verlosen. Die Karten für die Kinovorführungen sollten möglichst an Familien verlost werden. Die Verlosung der Karten könne über Sozial Media erfolgen.

 

Herr Lansmann erklärt, dass mit der Verlosung der Karten besonders Familien unterstützt werden sollten. Konzertbesucher sollten ihre Karten selber zahlen.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass die Konzerte nicht nur für Erwachsene seien, sondern auch für interessierte Jugendliche.

 

Frau Ebbing ist der Meinung, dass der Fokus nicht nur auf Familien gelegt werden solle. Auch die älteren Menschen z.B. in Altenheimen seien froh über eine Abwechslung.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing schlägt vor, 100 Karten für die Live-Konzerte und 100 Kinokarten zu erwerben und diese an Familien und ältere Bürger/innen zu verlosen.

 

Der Ausschussvorsitzende Queckenstedt lässt über den Vorschlag von Frau Schulze Hessing, je 100 Konzertkarten und 100 Kinokarten für Familien und ältere Bürger/innen zu erwerben abstimmen.

   


Abstimmungsergebnis:

 

1. Solidaritätsfonds

Einstimmige Annahme

 

2. Live-Konzert im Autokino

Einstimmige Annahme