TOP Ö 23: Antrag der SPD-Fraktion: Bereitstellung einer Notfallkarte

Beschluss: zurückgestellt

Stv. Niemeyer stellt die Notfallkarte aus Heiden vor. Es sei eine wertvolle Sache für Bürgerinnen und Bürger.

 

Stv. Koop weist darauf hin, dass das Rote Kreuz Notfalldosen anbiete, die im Kühlschrank gelagert werden sollten, damit die Rettungskräfte direkt wüssten, wo danach zu suchen sei. Man könne das Gespräch mit dem Roten Kreuz suchen, ob diese in Ergänzung auch Karten für unterwegs anbieten würden.

 

Stv. Tautz merkt an, dass es diese Flyer sowohl in Apotheken als auch bei Ärzten bereits gebe, diese aber nicht angenommen würden. Auf der Gesundheitskarte könnten auch viele Daten gespeichert werden. Es sollte nicht noch einen weiteren Flyer von der Stadt geben. Die CDU-Fraktion werde den Antrag ablehnen.

 

Stv. Nikolov ergänzt, dass die Daten auch auf dem Handy gespeichert werden könnten. In einem Notfall wüssten die Rettungskräfte, wie sie an die Daten kämen. Man könne die Bürgerinnen und Bürger über die verschiedenen Möglichkeiten aufklären und diese Informationen im Rathaus auslegen.

 

Stv. Fritz-Hummelt antwortet, dass die älteren Menschen nicht alle ein Handy hätten. Es solle im Rathaus einen Flyer mit Informationen und Tipps geben.

 

Stv. Ebbing ergänzt, dass man auch das Gespräch mit den Hausärzten suchen könne, damit diese den älteren Patientinnen und Patienten entsprechende Informationen gäben.

 

Stv. Becker merkt an, dass auf der Gesundheitskarte bereits viele Daten gespeichert seien und man diese immer dabei habe.

 

Stv. Kohlruss schlägt vor, den Rettungsdienst zu fragen, wo es diesbezüglich Probleme gebe und wo sie weiteren Bedarf sehen würden.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing fasst zusammen, dass bei den Krankenkassen, dem DRK und dem Rettungsdienst gefragt werden solle, welche Möglichkeiten es bereits gebe und wo weiterer Bedarf bestehe. Darüber solle in einer der nächsten Sitzungen berichtet werden.

 

Der Antrag der SPD-Fraktion wird zunächst zurückgestellt.