TOP Ö 3: Ergänzende Vorstellung Materialkonzept Mühlenareal

Beschluss: Beschlussformulierung in der Sitzung

Beschluss:

 

Der Umwelt- und Planungsausschuss beauftragt die Verwaltung, die Ausschreibung in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Lindschulte auf Grundlage der in der Sitzung getroffenen Entscheidungen auszuarbeiten und zu veröffentlichen. Die Beleuchtung der Sitzbänke erfolgt wie vorgestellt analog zur Beleuchtung am Kirchplatz. Die Sonnentreppe wird wie vorgestellt errichtet. Als Gehölz werden Kastenlinden verwendet.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Annahme mit    einstimmig 18 Ja-Stimmen

                                               0 Nein-Stimmen

                                               0 Enthaltungen

 

 

Der Umwelt- und Planungsausschuss beschließt, dass der Kreisverkehr mit einer Bronzeplatte sowie mit Betonsteinpflaster im Ellenbogenverband im inneren Kreis errichtet werden soll.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Annahme mit    einstimmig 18 Ja-Stimmen

                                               0 Nein-Stimmen

                                               0 Enthaltungen

 

 

Der Umwelt- und Planungsausschuss beschließt, dass die Variante II bei der Grenzmauer, mit geschnittenem Sandstein erstellt werden soll und mit einer, wenn möglich, großen Flächenanteil aus historischen Bestandsteilen integriert werden.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Annahme mit    17 Ja-Stimmen

                                               1 Nein-Stimmen

                                               0 Enthaltungen

 

 

Der Umwelt- und Planungsausschuss beschließt, dass die Variante I eckiges Heckenlabyrinth erstellt werden soll.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ablehnung mit 6 Ja-Stimmen

                                               11 Nein-Stimmen

                                               0 Enthaltungen

 

 

Der Umwelt- und Planungsausschuss beschließt, dass die Variante II rundes Heckenlabyrinth aus Gehölzen mit einer Höhe von 30 – 50 cm, z.B. Eibe, erstellt werden soll.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Annahme mit    11 Ja-Stimmen

                                               6 Nein-Stimmen

                                               0 Enthaltungen

 

 


Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert anhand der als Anlage beigefügten Präsentation das Materialkonzept Mühlenareal.

 

Stv. Becker merkt an, dass Personen mit Kinderwagen oder einem Rollstuhl nicht runter ans Ufer gelangen könnten, da nur Treppen vorhanden seien.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann erklärt, dass eine Abwägung zwischen der Sicherheit und dem Hindernisfreien Zugang an die Wassergrenze stattgefunden habe. Wenn ein Rollator an die Ufergrenze fahren könne, bestehe die Gefahr, dass er weiter ins Wasser rollen könne. Sechs Stufen seien mit Hilfe eines Geländers runter zu gehen.

 

Stv. Becker findet es schade, da hierbei Mütter mit Kinderwagen vergessen worden seien.

 

Vorsitzender Rottbeck gibt an, dass der Wasserstand ja nicht immer gleich sei, wenn ein erhöhter Spiegel vorhanden sei, dann seien die Flächen am Ufer feucht und somit sei es doppelt gefährlich. Zudem sei auf Anregung der Ausschussmitglieder die Fläche über eine Rampe im Bereich des Wassers abgesenkt.

 

Stv. Becker möchte wissen, ob die alten Elemente vom Hebewerk behalten bleiben können.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann merkt an, dass diese leider entfernt werden müssen.

 

Stv. Niemeyer gibt an, dass die Planungen sehr gut durchdacht und aus einem Guss seien. Diese Ecke sei ein Highlight für Borken mit Aufenthaltsqualität. Auf der ersten Folie seien Gebäude gezeigt, welche es so nicht gibt und auch so nicht realisiert werden müssten, daran solle sich nicht gewöhnt werden.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann erklärt, dass die hellgrauen Gebäude nur Platzhalter seien und diese noch einem Investorenwettbewerb unterliegen.

 

Stv. Ebbing möchte wissen, ob die Bäume bei der Treppe dieselben Bäume und Anordnung habe wie die Bäume am de-Wynen-Platz, dort sehe es super aus.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert, dass zum Beispiel Kastenlinden denkbar seien, welche noch mehr Volumen hätten.

 

Stv. Kranenburg gibt an, dass das 3D Labyrinth sein Favorit sei. Die Gangbreite könne schmaler gemacht werden, damit es erlebbarer sei. Bei der Mauer sei die Variante 2 sein Favorit und es sei wünschenswert, so viel wie möglich von der alten Bausubstanz zu integrieren.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann merkt an, dass das Labyrinth nicht schmaler gemacht werde, da keiner ausgeschlossen werden solle.

 

Stv. Richter erklärt, dass zuerst die Materialkollage zu erstellen, die richtige Vorgehensweise sei. Die historischen Steine seien zu integrieren, soweit diese verwendbar seien.

 

Stv. Niemeyer möchte wissen, ob der geschnittene Stein bei der Mauer pflegeleichter sei.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann gibt an, dass dieser pflegeleichter sei.

 

Vorsitzender Rottbeck macht Beschlussvorschläge und lässt darüber abstimmen.