Tagesordnungspunkt

TOP Ö 4: Biodiversität - Grüner Faden durch die LEADER-Region
Sachstandbericht und weiteres Vorgehen

BezeichnungInhalt
Sitzung:11.09.2019   UPA/07/2019 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  V 2019/212 

Beschluss:

 

Der Umwelt- und Planungsausschuss nimmt die Ausführungen zur Kenntnis und beschließt:

 

  1. Die Stadt Borken beteiligt sich wie in der Vorlage dargestellt an dem Projekt „Biodiversität – Grüner Faden durch die LEADER-Region“.
  2. Die Stadt Borken stellt die für die Umsetzung des Projektes erforderlichen Finanzierungsmittel für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 in Höhe von 27.000,00 € zur Verfügung.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Projekt und die LEADER-Geschäftsstelle zu unterstützen (Bereitstellung von Räumlichkeiten, Hilfestellung bei der Personalgewinnung, Einstellung eines Bundesfreiwilligendienstlers etc.).

 


Verwaltungsmitarbeiterin Mertens erläutert anhand der als Anlage beigefügten Präsentation Biodiversität – Grüner Faden durch die LEADER-Region.

Stv. Ebbing gibt an, dass ein Klimaschutzmanager eingestellt werden soll und möchte wissen, wie weit dieser Manager bei diesem Thema daran beteiligt sei.

Verwaltungsmitarbeiterin Mertens erklärt, dass es einen Austausch geben werde, genauso wie zu anderen Behörden zum Beispiel die untere Wasserbehörde vom Kreis Borken, damit eine enge Verzahnung erfolge.

Stv. Börger merkt an, dass es zwei sehr trockene Sommer gab und man an den Feldern fast nur noch Melde sehe, welche überall wachse und alles andere unterdrücke. Es entstehe ein immens großer Arbeitsaufwand.

Verwaltungsmitarbeiterin Mertens stellt fest, dass es daher sehr wichtig sei, dass ein Landwirt mit in das Projekt geholt werde, der diese Probleme kenne und damit umgehen könne.

Sachkundiger Bürger Engelhardt gibt an, dass ein Bundesfreiwilligendienstler mit einzubeziehen sei. Zudem solle an Schulen herangetreten werden, da dieses Thema geeignet für Schulprojekte sei.

Stv. Niemeyer möchten wissen, wie der aktuelle Arbeitsmarkt sei, da dieser ja zurzeit sehr angespannt sei.

Verwaltungsmitarbeiterin Mertens erläutert, dass auch andere Kommunen dieses bereits mitgeteilt haben, dass der Arbeitsmarkt sehr angespannt sei, aber man dürfe keine Angst haben.

Bürgermeisterin Schulze Hessing fügt hinzu, dass der Arbeitsmarkt zurzeit zwar sehr angespannt sei, aber dieses Projekt hochspannend sei. Es sei ein guter Einstieg für junge Berufsanfänger.

Stv. Martsch merkt an, dass Landwirte beregnen, welches aber wassersparend erfolgen und kontrolliert werden müsse. Dieses könne in das Thema Biodiversität mit eingebracht werden.

Bürgermeisterin Schulze Hessing gibt an, dass es differenziert zu betrachten sei. Beregnung sei Thema des Kreises Borken, die untere Wasserbehörde beschäftige sich damit. Es müsse regional betrachtet werden und klimatische Veränderungen seien mit einzubeziehen.

Stv. Martsch merkt an, dass die Verantwortlichkeit bei allen liege und wo die Möglichkeit bestehe, solle Einfluss genommen werden.

Bürgermeisterin Schulze Hessing erläutert, dass der Kreis Borken bei dem Thema Beregnung die Gesamtverantwortung trage. Hier gehe es um das Thema Biodiversität.

Stv. Ebbing ist der Meinung, dass nicht nur auf die Landwirte gehauen werden dürfe. Die Landwirte seien als Partner zu betrachten, nicht als Gegner.


Abstimmungsergebnis:

Annahme mit

19 Ja-Stimmen

0 Nein-Stimmen

0 Enthaltungen