TOP Ö 12: Gestaltung des Kreisverkehrsplatzes Heidener Straße/Wilbecke/Bahnhofstraße - Ergebnis des Votums der Öffentlichkeit

Herr Hilvert stellt seine Präsentation vor.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erläutert kurz die Vorlage.

 

Frau Fritz-Hummelt erklärt, dass der Wunsch der Bürger und Bürgerinnen mehr Natur und damit die Begründung der Fläche gewünscht sei.

 

Herr Lensing dankt den Initiatoren. Es seien viele gute Ideen eingegangen, deren Umsetzung an anderen Orten in Borken sicherlich ebenfalls denkbar seien, beispielsweise im Bahnhofsumfeld. Für die CDU-Fraktion sei die Idee der „Turm-Raumlineatur“ aufzugreifen. Der Vorschlag sei von einer Schülergruppe eingereicht worden, deren Basis gut sei. Es solle jedoch ein Gesamtkonzept vorgelegt werden, in dem Material, Höhe und Natur/Bepflanzung weiter auszuarbeiten seien.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass bei dem Verfahren mit breiter Bürgerbeteiligung 20 Vorschläge eingereicht worden seien. Im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses seien die in der Vorlage genannten Vorschläge favorisiert worden. Jetzt keinen der Vorschläge zu berücksichtigen, werde dem gewählten Verfahren nicht gerecht und die Arbeit werde nicht wertgeschätzt.

 

Der Ausschussvorsitzende Queckenstedt gibt an, dass im Planungsausschuss eine Vielzahl für einen Wettbewerb gewesen sei. Es seien Vorgaben für die Ausschreibungen gemacht worden, an die man sich jetzt halten müsse.

 

Herr Schurich erklärt, dass ein Prozess stattgefunden habe, die Kosten für den Vorschlag Grundrechte sehr hoch seien, er daher persönlich zum „Europakreisel“ A oder B tendiere.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass der „Europakreisel B“ nicht im Verfahren zur Auswahl stehe.

 

Herr Schlüter-Müller trägt vor, man möge über das Verfahren nachdenken. Er sei der Meinung, dass der geschichtliche Hintergrund der Stadt Borken und des Quartiers nicht ausreichend berücksichtigt worden sei. An dieser markanten Stelle sei ein größerer Bezug zu Borken herzustellen.

 

Der Ausschussvorsitzende Queckenstedt erklärt, dass der Vorschlag 4, das „gewebte Tuch“, Bezug zu Quartier und Historie gehabt habe, die Sicht der Schülerinnen und Schüler, wie sie Borken sehen, aber ebenfalls gewürdigt werden müsse.

 

Herr Kindermann möchte wissen, warum der Vorschlag des „Europakreisels“ nicht genommen werde, die Mehrheit habe sich dafür entschieden.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass die Gestaltung des Kreisverkehrs für Borken sehr wichtig sei und schlägt vor, den Prozess noch einmal an die Jury zurück zu geben. Der Vorschlag „Turm-Raumlineatur“ solle gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern nachgearbeitet werden. Die Jury solle erneut vorberaten und im Anschluss daran die vertieften Vorschläge der Politik zur Beratung und Entscheidung vorzulegen.