TOP Ö 9: Zukunft der Musikschule und ein "Dritter Ort" für Borken

Beschluss:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept im Sinne des Förderprogramms „Dritte Orte“ mit Musikschule und Bücherei als zentrale Akteure zu erstellen inklusive der erforderlichen Maßnahmen
    1. s. Erläuterungen a-d
    2. s. Erläuterung e
  2.  Die Finanzierung erfolgt in 2019 durch die Bereitstellung außerplanmäßigen Mittel, die durch die Fördergelder sowie Mehrerträge im Produkt der Musikschule (04.02.01.00) im USK „sonstige Erträge“, 33300.11021 gedeckt werden.
  3. Für 2020 empfiehlt der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport im Rahmen der Haushaltsberatungen die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen:

Außerplanmäßig 2019

Haushaltsplan 2020

Aufwendungen für Honorare und Sachleistungen Konzeptphase Dritter Ort

- 16.250 Euro

- 48.750 Euro

Fördermittel Konzeptphase Dritter Ort

+ 12.500 Euro

+ 37.500 Euro

Differenz (= erforderlicher Eigenanteil)

-3.750 Euro

(dafür Mehrerträge im USK 33300.11021)

-11.250 Euro

 


Herr Schwerhoff und Herr Welsing stellen ihre Präsentation vor.

 

Herr Kindermann möchte wissen, ob das Konzept „Dritter Ort“ bis zum Jahr 2023 abgeschlossen und umgesetzt sei.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing teilt mit, dass in der 1. Phase, Dauer ca. 1 Jahr, die Ideen gesammelt sowie Anforderungen der Musikschule und Bücherei zusammengetragen würden. In der 2. Phase werde die Verortung des dritten Ortes vorangetrieben. Hierzu seien auch städtebauliche Aspekte zu bedenken und mit einzubeziehen. Für diese Planungen seien ca. 2 Jahre veranschlagt, sodass im Jahr 2023 mit einem fertigen Konzept zu rechnen sei, welches danach umgesetzt werden könne. Über die Verortung sei vorab noch keine Entscheidung getroffen worden. Eine Entscheidung werde erst im Planungsprozess getroffen, unter Einbeziehung von bereits vorhandener Gastronomie.

 

Frau Kindermann hält es für sehr geschickt, sich Hilfe beim Landschaftsverband und dem Ministerium zu holen, um dadurch den Kindern die Möglichkeit zu geben, ein Musikinstrument zu erlernen. In den letzten 25 Jahren sei viel erreicht worden und das Konzept „Dritter Ort“ müsse auf „gute Füße“ gestellt werden.

 

Herr Schlüter-Müller erklärt, dass niederländische Städte ein gutes Vorbild für eine solche Planung und gut für die Innenstadt seien.

 

Herr Kuhlmann erklärt, die Stärke der Bewerbung und damit der Erhalt des Zuschlages sei, dass Stadt- und Kulturplanung zusammenliefen und integratives Denken gefördert werde.

 

Frau Ebbing erklärt, dass für die Verortung nur der Marktplatz oder die Achse zum De-Wynen-Platz in Frage kämen. Bei der Frage der Gastronomie sei zu überlegen, eine Kette, wie z.B. Cafe Extrablatt in das Konzept „Dritter Ort“ zu integrieren, da diese viele Menschen anziehe. Fraglich sei, warum für die Konzeptphase ein Ladenlokal in der Innenstadt angemietet werden solle.

 

Herr Schwerhoff erklärt, dass durch die Präsenz in der Innenstadt mit einem Projektraum eine aktive Bürgerbeteiligung und eine Transparenz geschaffen werden solle.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing ergänzt, dass durch die Präsenz Bürgerkontakte entstehen könnten und über das Thema gesprochen werden könne. Der Aufwand für die Herrichtung des Ladenlokals zum Projektraum sei überschaubar.

 

Der Ausschussvorsitzende Queckenstedt verliest den Beschlussvorschlag und lässt darüber abstimmen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

1a.         Einstimmige Annahme

1b.         Annahme bei einer Gegenstimme

 

2.-4.       Annahme bei einer Enthaltung