TOP Ö 3: Bauliche Erweiterung der Schönstätter Marienschule; Planungsleistungen

Beschluss:

Für den AKS:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Gespräche mit der Schönstätter Marienschule und dem Bistum Münster auf der oben beschriebenen Basis weiterzuführen. Zur Konkretisierung der Planungen soll von der Schule in enger Abstimmung mit der Stadt Borken ein Architekturbüro beauftragt werden. Dazu wird der städtische Anteil an den Vorplanungskosten für die oben beschriebenen Leistungsphasen in Höhe von 45.600 Euro bereitgestellt. Die Entwürfe und Kostenberechnungen sind dem AKS zur weiteren Beratung vorzustellen.


Herr Nießing begrüßt Herrn Grevenbrock und erläutert die Vorlage.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, die Anmeldezahlen würden belegen, dass die Schullandschaft in Borken ein vielfältiges Angebot biete. In die Borkener Schullandschaft integriere sich passend die Schönstätter Marienschule.

 

Frau Ebbing gibt an, dass die Schönstätter Marienschule ein wichtiger Baustein für die Borkener Schullandschaft sei, im Bereich der alten Raumsysteme jedoch Handlungsbedarf bestehe. Mit einer Erweiterung und der Zusammenarbeit mit dem Bistum Münster sei man auf einem guten Weg.

 

Herr Nießing erklärt auf die Fragen von Herrn Kindermann, dass die Schönstätter Marienschule eine 3-zügige Realschule bleibe, seit kurzem mit Breitband ausgestattet sei und dass die Festlegung des Standards für das Raumkonzept an der Schönstätter Marienschule in Anlehnung an den Standard an städtischen Schulen erfolge. Eine entsprechende Sprachregelung gebe es mit dem Bistum und der Schulleitung. Die Beurteilung des Erfordernisses einer neuen Halle sei durchaus gut abzuwägen. Der Orden habe allerdings signalisiert, sich im Falle des Baus einer neuen Halle monetär zu beteiligen.

 

Frau Kindermann erklärt, dass die Schule einen guten Zusammenhalt biete und für Borken als Realschule wichtig sei. Fraglich sei, ob es bei evtl. zukünftig stagnierenden Anmeldezahlen die Möglichkeit gebe, dass auch Jungen die Schule besuchen.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt darauf hin, dass die aktuelle Raumsituation eine Beschulung von Jungen nicht zulasse. Ob künftig eine Beschulung von Jungen an der Schönstätter Marienschule in Frage kommen könne, sei eine Frage, die nicht unberechtigt, aber gemeinsam mit der Schule und dem Träger gut zu durchdenken sei.

 

Herr Schurich erklärt, dass das Bistum Münster eins der reichsten Bistümer in der Region sei. Daher solle über die Beteiligung des Bistums an den Planungskosten weiterverhandelt werden.

 

Herr Nießing gibt an, dass die Beteiligung des Bistums an den Kosten vertraglich geregelt sei.

 

Der Ausschussvorsitzende Queckenstedt trägt vor, er sei froh darüber, dass die Schullandschaft in Borken so breit gefächert sei.

 

Herr Lensing ist der Meinung, dass die Vorplanung vorangetrieben werden müsse, unabhängig von der Kostenbeteiligung durch das Bistum.

 

Der Ausschussvorsitzende Queckenstedt verliest den Beschlussvorschlag und lässt darüber abstimmen.

 


Abstimmungsergebnis:

 

Annahme bei einer Enthaltung