Tagesordnungspunkt

TOP Ö 4: Vorstellung Planung und Bebauung "Kleiner Co" - mdl. Vortrag

BezeichnungInhalt
Sitzung:28.05.2019   UPA/05/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Technischer Beigeordneter Kuhlmann gibt an, dass es eine wichtige Maßnahme für die Innenstadt sei und erläutert das Umfeld um das Gebäude „Kleiner Co.“.

 

Herr Thesing (Architekturbüro Thesing) erläutert anhand der als Anlage beigefügten Präsentation die Planung und Bebauung „Kleiner Co“.

 

Stv. Kindermann möchte wissen, warum auf spitze Giebel, wie bei dem gezeigten Bild von Münster, verzichtet werde und wie hoch die Giebelhöhen von Koch und dem geplanten Objekt sei.

 

Herr Thesing erklärt die einzelnen Giebelhöhen. Es sei eine Idee, dass das angrenzende Gebäude am geplanten Objekt bei einem Neubau mit spitzen Giebel entstehen könne.

 

Stv. Richter merkt an, dass laut Experten die Plätze einfassenden Gebäude in Borken zu niedrig seien. Die angrenzenden Gebäude bräuchten auf Dauer auch eine Veränderung und die Planung müsse in Einklang gebracht werden. Die Öffentlichkeit und die Nachbarn würden ein Mitspracherecht haben. Mit Blick auf die St. Remigius Kirche sei es eine gute Einfassung.

 

Stv. Ebbing gibt an, dass ihre Fraktion ein Problem mit dem Laubengang habe, welcher auf städtischen Flächen stehe, da die Nachbarbebauung damit eine große Problematik bekommen werde. Ein Bebauungsplan sei vorhanden, aber das geplante Objekt entspreche nicht dem Bebauungsplan, da eine Etage zu viel geplant worden sei. Es sei wünschenswert etwas zu planen, was Bebauungsplankonform sei und möchte wissen, ob die Zufahrt der Tiefgarage über städtische Flächen verlaufe und ob durch die Baumaßnahme Kanäle verlegt werden müssen.

 

Herr Thesing erläutert, dass die Zufahrt der Tiefgarage nicht über städtische Flächen verlaufe und Kanäle nicht betroffen seien.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann fügt hinzu, dass sich der Arkardengang auf dem Bürgersteig befinde, indem sich Versorgungsleitungen befinden, welche umzulegen seien.

 

Stv. Ebbing wirft die Frage auf, ob auch eine Planung ohne Laubengang denkbar sei.

 

Herr Thesing gibt an, dass die Kleinteiligkeit durch den Laubengang gewünscht sei.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann fügt hinzu, dass der Laubengang in den Gesprächen als attraktiv gewertet worden sei, damit keine Wand entstehe, sondern etwas Offenes mit verschiedener Staffelung.

 

Herr Schmidt merkt an, dass ohne Laubengang nicht gebaut werde und somit die Investition nicht zum Tragen komme. Man müsse es schön finden und einer müsse mit dem ersten Schritt beginnen.

 

Stv. Wingerter gibt an, dass ihre Fraktion zu dem Entschluss gekommen sei, dass die Planung ein Gewinn für Borken sei.

 

Stv. Kindermann stellt fest, dass es ein ganz wichtiger Ort von Borken sei. Das Kapitelshaus habe sich damals auch an die vorhandene Bebauung orientiert. Die Ansicht von der Kapuzinerstr. wirke schon wuchtig und es seien nur Flachgiebel geplant.

 

Herr Thesing erklärt, dass der Übergang zu Koch mit einer Loggia zurückspringe.

 

Stv. Richter merkt an, dass durch die Akarden bei Kramer Höbing der öffentliche Gehweg durchlaufe. Egal ob die Flächen öffentlich seien oder nicht, das Ganze erzeuge einen speziellen Charakter. Zudem sei die geplante Bebauung für Borken wichtig.

 

Herr Thesing erläutert, dass die Akarden im Vordergrund stehen werden und somit werde man nicht war nehmen, was im Gebäude sei.

 

Stv. Wingerter gibt an, dass der neue Kirchplatz richtig belebt worden sei. Das Gebäude sei nochmal ein Impulsgeber.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing erklärt, dass die grundstücksrechtliche Situation geklärt sei, die heute gezeigte Planung habe eine breite Mehrheit. Zunächst solle eine Anliegerversammlung durchgeführt werden und danach das Verfahren zur Bebauungsplanänderung.