Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Rahmenkonzept Badesee Pröbsting

BezeichnungInhalt
Sitzung:10.04.2019   UPA/03/2019 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  V 2019/070 

Beschlussvorschlag:

 

Zur nachhaltigen Sicherstellung des Badebetriebes im Pröbstingsee beschließt der Umwelt- und Planungsausschuss die o.g. kurzfristigen Maßnahmen in 2019 umzusetzen.


Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert die Sitzungsvorlage und die darin vorgeschlagenen Maßnahmen.

 

Stv. Ebbing erklärt sich mit den Maßnahmen im vollen Umfang einverstanden. Mit der Eröffnung des Campingplatzes müsse sichergestellt sein, dass alles in Ordnung sei.

 

Stv. Wingerter erklärt, dass die Anlagen rund um den Pröbstingsee in den letzten Jahren sehr umfangreich ertüchtigt worden seien. Daher solle unabhängig von der Eröffnung des Campingplatzes auch der Badesee ertüchtigt werden. Sie fragt, warum in den letzten Jahren nichts passiert sei.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing entgegnet, dass auch in den vergangenen Jahren Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität des Badesees durchgeführt worden seien. Wenn die Stadt einen Badesee betreibe, müsse dieser unabhängig vom Campingplatz auch entsprechend unterhalten werden.

 

Stv. Richter sagt, dass der Bereich Pröbsting ein touristischer Schwerpunkt sei. Daher sei es sinnvoll, den vorgeschlagenen Weg einzugehen. Es bestehe zwar keine Garantie, aber nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die vorgestellten Maßnahmen helfen.

 

Stv. Niemeyer spricht sich dafür aus, die vorgestellten Maßnahmen umzusetzen. Er fragt, was mit dem anfallenden Mähgut passiere. Zudem hinterfragt er, ob die Auskofferung nicht bereits vor einigen Jahren vorgenommen worden sei.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert, dass die Pflanzen, die herausgenommen würden, kompostiert würden. Vor einigen Jahren sei der Stausee und nicht der Badesee ausgebaggert worden. Das Sediment sei auf einer Ablagerfläche ausgelagert und ein Teil davon im Lärmschutzwall Wasserstiege eingebaut worden. Der Rest befinde sich noch auf der Fläche.

 

Sachkundige Bürgerin Engelhardt sagt, dass es richtig ist, die Materialien zu entnehmen, da das Wachstum exponentiell erfolge. Man solle den See für Gänse und Enten unattraktiv machen, um die Nährstoffanreicherung zu vermindern.


Abstimmungsergebnis:

 

Annahme mit

19 Ja-Stimmen,

0 Nein-Stimmen,

0 Enthaltungen