Tagesordnungspunkt

TOP Ö 5.1: Klimaangepasste und ökologisch wirksame Maßnahmen im künftigen Wohnbaugebiet "Schmeing-Gelände"

BezeichnungInhalt
Sitzung:10.04.2019   UPA/03/2019 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  V 2019/068 

Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, unter Berücksichtigung der vorgestellten Maßnahmen einen Bebauungsplanentwurf für das „Schmeing-Gelände“ vorzubereiten und in einer der nächsten Sitzungen des Umwelt- und Planungsausschusses die erforderlichen Planungsschritte zu dessen Aufstellung einzuleiten.

 


Fachabteilungsleiter Dahlhaus stellt anhand der als Anlage beigefügten Präsentation Klimaangepasste und ökologisch wirksame Maßnahmen im künftigen Wohngebiet „Schmeing-Gelände“ vor.

 

Stv. Ebbing erklärt, dass die Stadt Borken auf einem guten Weg sei und Klimaschutz alle angehe. Ggf. solle man in bestehenden Baugebieten nachprüfen, ob die vorstellten Maßnahmen dort nachträglich durchgeführt werden könnten. Eine Einfriedung mit lebenden Gehölzen sollte Pflicht werden, da in Spielstraßen aufgrund der geringen Geschwindigkeiten davon keine Gefahr ausgehe.

 

Fachabteilungsleiter Dahlhaus stellt klar, dass derjenige, der eine Einfriedung schaffe, lebende Gehölze verwenden müsse. Bisher sei allerdings keine Pflicht zur Herstellung einer Einfriedung vorgesehen.

 

Stv. Ebbing fügt hinzu, dass geprüft werden soll, ob auf städtischen Flächen in Baugebieten nachgegrünt werden könne.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert, dass er davon ausgehe, dass alle Grünflächen im Bebauungsplan auch tatsächlich begrünt seien.

 

Stv. Wingerter fragt, ob Photovoltaik auf allen Dächern möglich sei. Zudem hinterfragt sie, was unter artenreicher Bepflanzung zu verstehen sei und ob es einen Vorschlagskatalog gebe, in dem geeignete Pflanzen dargestellt seien.

 

Fachabteilungsleiter Dahlhaus stellt dar, dass die Ausrichtung der Grundstücke so gewählt sei, dass Photovoltaik bei den meisten Grundstücken genutzt werden könne. Im Hinblick auf die artenreiche Bepflanzung werde es einen Katalog im Bebauungsplan geben.

 

Stv. Kohlruss fragt, wann die Förderung der Stadt Borken an die Erwerber ausgezahlt werde.

 

Fachbereichsleiter Schnelting führt aus, dass diese unbürokratisch im Rahmen des Kaufvertrages mit der Stadt Borken verrechnet werden soll. Anschließend solle es stichpunktartige Kontrollen dazu geben, ob die angekündigten Maßnahmen auch eingehalten worden seien.

 

Stv. Kohlruss stellt in Frage, ob es sinnvoller wäre, die Anpflanzung eines Laubbaums je vollendeter 400 qm statt je angefangener 400 qm festzuschreiben?

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann verdeutlicht, dass die Auswahl möglicher Bäume groß sei und daher für jede Grundstücksgröße ein passender Baum gefunden werden könne.


Abstimmungsergebnis:

 

Annahme mit

19 Ja-Stimmen,

0 Nein-Stimmen,

0 Enthaltungen