Tagesordnungspunkt

TOP Ö 14: Verkaufsoffene Sonntage in Borken

BezeichnungInhalt
Sitzung:13.03.2019   UPA/02/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Erster Beigeordneter Nießing erläutert den bisherigen Werdegang bezüglich Verdi und verkaufsoffene Sonntage in Borken. Ein Gespräch mit dem Rechtsvertreter von Verdi habe stattgefunden. Die Kernaussage sei, dass eine Veranstaltung prägender Art stattfinden müsse. Verdi sehe die Innenstadt in reduzierter Ausdehnung als bisher, als unproblematisch, aber störe sich an dem Verkauf an der Otto-Hahn-Str. Dort sei keine prägende Wirkung der Veranstaltung im Vergleich zur Verkaufsfläche. In Gesprächen mit Einzelhändlern der Otto-Hahn-Str. haben diese geäußert, weiterhin großes Interesse an verkaufsoffene Sonntage zu haben, da diese wirtschaftlich sehr wichtig seien. 5.000 Euro könnten aus städtischen Mitteln für Veranstaltungen an der Otto-Hahn-Straße beigesteuert werden. Ein Konzept solle erstellt werden, wie es nun auf Dauer weitergehen könne.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing hätte gerne ein Votum aus der Politik, ob die Vorgehensweise so mitgetragen werde.

 

Stv. Richter gibt an, dass zwar dem Personal die Sonntagsruhe verloren gehe, aber er habe noch nie von denjenigen gehört, dass sie es nicht „gut“ finden. Verdi verhalte sich hier völlig falsch.

 

Stv. Kindermann möchte wissen, ob Verdi dem gerade vorgetragenen Werdegang mittragen werde.

 

Erster Beigeordneter Nießing erklärt, dass Verdi es dann erneut prüfen werde.

 

Stv. Ebbing stellt fest, dass die bisherigen verkaufsoffenen Sonntage mit der Gewerkschafft zusammen ausgearbeitet worden seien, nun wechsle die Führung und nun sei alles falsch.

 

Bürgermeisterin Schulze Hessing merkt an, dass der Einzelhandel sehr schwere Zeiten habe und die vier Sonntage eine sehr große Säule und wichtig seien. Daher sei die Stadt Borken an einer guten Lösung mit Verdi interessiert.