Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Fortführung der Anerkennung von Kindertageseinrichtungen als plusKITA- und Sprachfördereinrichtungen

BezeichnungInhalt
Sitzung:12.03.2019   AJF/01/2019 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  V 2019/036 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschluss:

 

Der Ausschuss beschließt,

 

die Kindertageseinrichtungen

 

  - DRK „Regenbogen“, Graf-Friedrich-Straße 1 und

  - St. Remigius, Johann-Walling-Straße 37 A

 

als plusKITA-Einrichtungen gem. § 21 a KiBiz i. V. m. dem Gesetzesentwurf „Gesetz für einen qualitativ sicheren Übergang zu einem reformierten Kinderbildungsgesetz“ anzuerkennen und mit jeweils 25.000 EUR zu fördern und

 

die Kindertageseinrichtungen

 

  - DRK „Regenbogen“, Graf-Friedrich-Straße 1,

  - St. Remigius, Johann-Walling-Straße 37 A,

  - DRK „Die Spielwiese“, Jauerstraße 6,

  - Friederike Fliedner, Königsberger Straße 17,

  - St. Josef, Josefstraße 7,

  - St. Remigius, Nünningsweg 2 und

  - Montessori-Kinderhaus, Alter Kasernenring

 

als zusätzliche Sprachfördereinrichtungen gem. § 21 b KiBiz i. V. m. dem Gesetzesentwurf „Gesetz für einen qualitativ sicheren Übergang zu einem reformierten Kinderbildungsgesetz“ anzuerkennen und mit jeweils 5.000 EUR zu fördern.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, den insoweit anerkannten Kindertageseinrichtungen die entsprechenden Zuschüsse nach § 21 a bzw. § 21 b KiBiz i. V. m. dem Gesetzesentwurf „Gesetz für einen qualitativ sicheren Übergang zu einem reformierten Kinderbildungsgesetz“ zu gewähren.

 

Die Anerkennung gilt für einen Zeitraum von fünf Jahren bis zum Ende des Kindergartenjahres 2023/2024 am 31.07.2024; längstens jedoch bis zum Inkrafttreten der KiBiz-Reform

 

Diese Beschlussfassung erfolgt vorbehaltlich des Inkrafttretens des „Gesetzes für einen qualitativ sicheren Übergang zu einem reformierten Kinderbildungsgesetz“ zum 01.08.2019.

 

Sollten über die jeweils zwei bzw. sieben Kindertageseinrichtungen hinaus weitere Förderkontingente vom Land NRW zur Verfügung gestellt werden, wird die Verwaltung beauftragt, unter Berücksichtigung der Übersicht der Auswahlkriterien weitere Kindertageseinrichtungen anzuerkennen. In diesem Fall informiert die Verwaltung den Ausschuss für Jugend und Familie.


Herr Schoppen gibt den Inhalt der Vorlage wieder.

 

Bereits mit Beschluss des Ausschusses am 13.05.2014 wurden diverse Kitas als plus-Kita- und zusätzliche Sprachförder-Einrichtung anerkannt und in Höhe von je 2 x 25.000 EUR bzw. 7 x 5.000 EUR pro Jahr gefördert.

 

Die Aufnahme der Kitas in die Förderung sei auf 5 Jahre begrenzt gewesen. Zum 31.07.2019 würde die Anerkennung ablaufen. Die Befristung sei nicht unüblich, seinerzeit sei es eine Vorgabe bzw. Empfehlung des Landesjugendamtes gewesen.

 

Dies sei auch in Borken der Fall. Eine Fortführung der Förderung für plusKita und zusätzlichen Sprachförderbedarf sei im Rahmen des „Gesetzes für einen qualitativ sicheren Übergang zu seinem reformierten Kinderbildungsgesetz“ für weitere fünf Jahre geplant, längstens jedoch bis zur KiBiz-Reformierung.

 

Anhand der in der Vorlage genannten Kriterien wurden die Zahlen für alle 24 Borkener Kitas aktualisiert.

 

Unter Berücksichtigung der angewandten Kriterien und auf Nachfrage beim LWL-Landesjugendamt sei davon auszugehen, dass zwei plusKita Einrichtungen (DRK „Regenbogen“ und Kita St. Remigius an der Johann-Walling-Str.) und nachfolgende sieben Kindertageseinrichtungen als zusätzliche Sprachfördereinrichtungen eine Förderung erhalten:

 

  - DRK „Regenbogen“, Graf-Friedrich-Straße 1,

  - St. Remigius, Johann-Walling-Straße 37 A,

  - DRK „Die Spielwiese“, Jauerstraße 6,

  - Friederike Fliedner, Königsberger Straße 17,

  - St. Josef, Josefstraße 7,

  - St. Remigius, Nünningsweg 2 und

  - Montessori-Kinderhaus, Alter Kasernenring

 

Frau Biela fragt, warum z.B. der DRK-Kindergarten zweimal gefördert werden könne.

 

Herr Schoppen erläutert, dass es sich um zwei einzelne Förderungen handele. Bei plusKita handelt es sich um Einrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf im Bildungsprozess. Durch die individuelle Förderung sollen die Potenziale der Kinder gestärkt werden.

Bei den zusätzlichen Sprachfördereinrichtungen werden sozialpädagogische Fachkräfte mit besonderen Erfahrungen und Kenntnissen in der Sprachförderung eingesetzt.

 

Herr Lansmann äußert den Wunsch nach detailierten Informationen zur Auswertung bzw. zum Zahlenwerk.

 

Herr Schoppen verweist auf den nichtöffentlichen Teil dieser Sitzung.


Abstimmungsergebnis:

Einstimme Annahme.