Tagesordnungspunkt

TOP Ö 5: Biodiversität: Sachstand, Vorstellung Projektarbeit und Ausblick

BezeichnungInhalt
Sitzung:27.02.2019   WWBA/01/2019 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 19, Nein: 0, Enthaltungen: 0, Befangen: 0
Vorlage:  V 2018/339 

Beschluss:

 

  1. Die Ziele der Verwaltung werden begrüßt.
  2. Die Übersicht der geplanten und umgesetzten Maßnahmen wird zur Kenntnis genommen und die Maßnahmen sollen fortgesetzt werden.
  3. Die Etablierung eines Projektes gemeinsam mit den LEADER-Kommunen Bocholter Aa zur Erlangung von Fördermitteln wird begrüßt. Über die weitere Entwicklung ist der Ausschuss zu gegebener Zeit zu unterrichten.
  4. Die Projektarbeit „Grenzenlos Ackern? – Planung einer Ausgleichsmaßnahme für überackerte Feldrandstreifen“ wird als Alternativmaßnahme in begründeten Fällen gesehen und mitgetragen.
  5. Der Wasser-Wirtschaftswegebauausschuss beauftragt die Verwaltung mit dem Abschluss der Vereinbarung entsprechend des vorgestellten Entwurfs

 


Technischer Beigeordneter Kuhlmann berichtet über den erfrischenden Vortrag der Schüler der Fachschule für Agrarwirtschaft. Ausgehend von der Frage, wie die Landwirte an Alternativen zum Ausgleich der Überackerung von Wirtschaftswegen beteiligt werden könnten, hätten die Fachschüler die vorgelegte Option entwickelt.

 

Stadtverordneter Rottbeck fragt, ob auf dieser Fläche eine Anpflanzung von niedrigen Obstgehölzen möglich sei.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann erklärt, dass am Standort Kieritt Kiebitze brüten würden. Der Kiebitz werde durch Gehölze vertrieben, denn er sei ein Silhouettenflüchter. Werde der Kiebitz gefährdet, seien wiederum Ausgleichsflächen zu stellen.

 

Ortsvorsteher Stork ist der Meinung, der Plan der Agrarschüler müsse unterstützt werden und die Beackerung von Flächen, die nicht im Eigentum seien, müsse unterbunden werden.

 

Stadtverordnete Ebbing fragt, ob Rücksicht auf den Bau von Energieversorgungstrassen genommen werde.

 

Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert, die 4 Varianten der Trassen seien alle ökologisch untersucht worden. Es wäre falsch, hier Maßnahmen der Biodiversität aufzugeben oder später durchzuführen, weil eventuell eine neue Trasse geplant werde.

 

Auch Stadtverordnete Martsch hält den Eingriff durch Trassenbau in der Landwirtschaft für enorm. Es werden viele Flächen entzogen und die Preise für landwirtschaftliche Flächen würden steigen. Das Projekt zur Biodiversität sei ein kleiner Ansatz, der gewagt werden solle.

 


Annahme bei 19 Ja-Stimmen

0 Nein-Stimmen

0 Enthaltungen