Tagesordnungspunkt

TOP Ö 7: Überprüfen des Bedarfs zur Schuljugendarbeit

BezeichnungInhalt
Sitzung:26.06.2018   AJF/02/2018 
Beschluss:Kenntnis genommen
Vorlage:  V 2018/151 

Beschluss:


Die Verwaltung wird beauftragt, den Bedarf zur Schuljugendarbeit jährlich festzustellen, sowie das Konzept der Schuljugendarbeit regelmäßig zu evaluieren und weiter zu entwickeln.



Frau Sauret weist in die Vorlage ein.

Die Finanzierung der Schuldjugendarbeit an den Borkener Grundschulen erfolge im Rahmen des Landesprojektes „Förderung der Sozialen Arbeit an Schulen (BuT-Beratung § 28 SGB II und 6 b BKGG)“.

Zielgruppe der Schuljugendarbeit seien Kinder, Jugendliche und Eltern. Die SchuljugendarbeiterInnen seien Kooperationspartner für die Lehrer geworden.


Die Schuljugendarbeit sei als Konzept im Bereich „Kindeswohlgefährdung“ mit etabliert.

Die Begleitung von Kinderschutzfällen sei sichtbarer geworden. Die Hemmschwelle seitens der Schule sei mit aktiven Zutun der Schuljugendarbeit gesunken. Lebensverläufe werden begleitet, frühzeitig erkannt und mögliche Krisen abgewendet.


Auch Projekte in den Klassen werden durch die Schuljugendarbeit begleitet und durchgeführt („Borkens Starke Kinder“).

Das Konzept in den Grundschulen habe sich bewährt, Beziehungen zu den Kindern aufzunehmen, gelinge besonders durch Projektangebote. SchuljugendarbeiterInnen seien nicht nur Ansprechpartner in den Schulen, sondern auch Vermittler zu Freizeitangeboten für die Kinder und Jugendlichen am Nachmittag.


Festzustellen sei, dass mit geringem Stellenanteil das Maximale bewirkt wurde.


Ein Ausbau der Schuljugendarbeit sei nach Rückmeldung der Grundschulleitungen gewünscht. Die derzeitigen Stellen der Schuljugendarbeit an den weiterführenden Schulen erfolge im Rahmen des vom Land empfohlenen Matchingsverfahrens.


Herr Kranenburg begrüßt die Schuljugendarbeit an den weiterführenden Schulen. Der Focus sei seinerzeit auf Hauptschulen gerichtet; eine Bedarfsverlagerung mit Veränderung der Schullandschaft finde Richtung Gesamtschule statt.


Er fragt an, ob die Schule hier auf die Verwaltung zukommen oder die Verwaltung den Bedarf ermitteln würde.

Im Bereich Sozia-Media sei ein Bedarf auch an Gymnasien vorhanden.


Herr Nießing entgegnete, dass die Feststellung des pädagogischen Bedarfs unabhängig von der Schulform stattfände.


Grundsätzlich seien die Schulen hälftig an den Personalkosten der Schuljugendarbeit beteiligt.

Das Gymnasium löse die Herausforderungen auf andere Art und Weise, die Verantwortung trage jeweils die Schulleitung. Das Angebot stehe allen Schulen zu den gleichen Rahmenbedingungen zur Verfügung.


Frau Sauret stellt fest, dass im Bereich „SKSKG“ der Bedarf vorhanden sei. Das Projekt wird derzeit bei den Gesamtschulen (auch Montessori), Realschule Weseke, und Gymnasium Remigianum durchgeführt.


Herr Böhr schlägt vor, Schuljugendarbeit durch entsprechendes Marketing zu popularisieren.


Frau Kindermann begrüßt diesen Vorschlag.


Herr Nießing hält den Ansatz für positiv. Gründsätzlich müsse die Schuldjugendarbeit so gute Arbeit leisten, dass diese sich herumspreche.


Herr Winter fragt an, wie der Kontakt zu den Ersatzschulen sei.


Frau Sauret antwortet, dass die Schuljugendarbeit z.B. von der Schönstätter-Marienschule oder Montessori-Schule noch nicht angefragt worden sei. In einigen Fällen sei auf eine einmalige Beratung zurückgegriffen worden, anschließend erfolgten keine weiteren Rückfragen.



Abstimmungsergebnis:


Einstimmige Annahme.