Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Erneuerung von Gasleitungen im Stadtgebiet - Vortrag von Vertretern der Stadtwerke

BezeichnungInhalt
Sitzung:08.12.1999   UPA/02/1999 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  66/003/1999 
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Beschluss:

 

Der Ausschuss nimmt die Ausführungen der Stadtwerke Borken Westf. GmbH zur Kenntnis.

 


Herr Bruns weist in seinem Vortrag darauf hin, dass ca. 30 – 33 km Gussleitungen anfällig seien und deshalb ausgetauscht werden müssen. Die Art und Größe der Bruchanfälligkeit der Rohre ergibt sich aus verschiedenen Kriterien, wie z.B. Durchmesser der Leitungen, die Beschaffenheit des Bodens im Bereich der jeweiligen Leitung, die verkehrliche Belastung, den Abstand zu verschiedenen Gebäuden, der Schadensrate je km und Jahr usw.

 

Von 1995 bis heute wurden etwa 12 km Gussleitungen ausgetauscht. Er teilt mit, dass im Oktober dieses Jahres eine Informationsveranstaltung des DVGW stattgefunden habe und dort der Beschluss gefasst wurde, dass alle Leitungen, die einen kleineren Durchmesser  als 150 mm haben, bruchanfälliger und deshalb auszuwechseln seien. Alle Leitungen mit einem größeren Durchmesser sollen in die Überprüfung der Leitungen mit einbezogen werden.

 

Im Jahre 2004 soll die Rehabilitation fertiggestellt sein. Von daher müssen pro Jahr ca. 6,5 km Leitungen saniert werden. Im Jahre 1999 wurden bis jetzt 3 bis 3,5 km saniert. Die Sanierungsarbeiten führen natürlich zur Verärgerung bei dem Bürger. Er bittet die Stadtverwaltung und die politischen Gremien darum, in der Bevölkerung um Verständnis für die Sanierung zu werben.

 

Die Sanierungsarbeiten werden natürlich in Absprache mit dem städtischen Tiefbauamt und Ordnungsamt durchgeführt, um möglichen Problemen, wie z.B. erforderliche Schulbusumleitungen usw., entgegenzuwirken.

 

Stadtverordneter Welchering spricht sich dafür aus, dass eine Aufstellung des Gesamtkonzeptes dem Protokoll als Anlage beigefügt werde.

 

Sachkundiger Bürger Kindermann erkundigt sich nach dem Verlegeverfahren und Herr Bruns führt dazu aus, dass die Sanierung in Absprache mit dem Tiefbauamt durchgeführt werde. Dabei könne das sogenannte Reliningverfahren angewandt werden, was jedoch sehr kostspielig wäre.

 

Vorsitzender Flinks ist der Meinung, dass es notwendig sei, die Sanierung mit dem Tiefbauprogramm der Stadt Borken abzustimmen.

 

Dazu führt Amtsleiter Mehl aus, dass die Abstimmung mit den Stadtwerken zurzeit sehr gut sei. Das Problem sei nur, dass die Stadtwerke in den Gehwegbereichen arbeiten müssen und die Stadt im Fahrbahnbereich. Es müsse dafür gesorgt werden, dass die Belastung für die Bevölkerung gering gehalten werde. Die Bauarbeiten werden ab Ostern bis Ende der Sommerferien durchgeführt. Die Absprache mit dem Ordnungsamt sei bereits erfolgt und das Programm könne nacheinander abgerarbeitet werden.

 

Stadtverordneter Pieper erkundigt sich nach den Kosten für die geplanten Maßnahmen und Bürgermeister Lührmann teilt dazu mit, dass die Mittel für die Sanierungsmaßnahme durch den Aufsichtsrat der Stadtwerke Borken/Westf. GmbH freigegeben wurden.

 

Vorsitzender Flinks regt eine gemeinsame Sitzung für Mai 2000 an, um die anstehenden Maßnahmen im Ortsteil Gemen abzusprechen. Des Weiteren hofft er, dass die beauftragte Firma zügig arbeiten und den Zeitrahmen einhalten werde.