Tagesordnungspunkt

TOP Ö 4: Bericht über die Musikschularbeit 2017

BezeichnungInhalt
Sitzung:05.12.2017   MSB/02/2017 
Beschluss:Kenntnis genommen
Vorlage:  V 2017/307 

Frau Biela erteilt Herrn Hoppenau das Wort. Dieser führt die Anwesenden durch eine kleine Zeitreise der Musikschule. Alles begann 1972 mit 385 SchülerInnen und 7 Lehrkräften. Heute zähle die Musikschule ca. 1600 SchülerInnen und beschäftige 35 LehrerInnen. Derzeit arbeite man mit insgesamt 33 Kooperationspartnern zusammen, neu dabei sei die ortsansässige VHS. Die Musikschule habe festgestellt, dass Erwachsene eher Musikkurse bei dieser Institution suchen. Dort finde eine schnelle Auslastung der musikalischen Angebote statt. Man freue sich auf die weitere Zusammmenarbeit im Jahr 2018.

Ein Kooperationsprojekt, welches der Musikschule ebenfalls sehr am Herzen liege, sei das Erlernen des Spiels der „Veeh-Harfe“ im Seniorenbereich. Frau Biela stimmt zu. Sie wisse, dass bei den Senioren/innen und gerade in der Betreuung von Demenzkranken mit diesem Instrument große Erfolge erzielt werden können.

Im Bereich der Früherziehung möchte die Musikschule neue Formate entwickeln. Derzeit laufe ein Pilotprojekt an der Fliedner Kindertagesstätte in Borken. Das Projekt werde im Mai 2018 ausgewertet und weiteren Kitas vorgestellt.


Herr Hoppenau weist die Vertreterinnen und Vertreter der Nachbarkommunen darauf hin, dass es der Musikschule ein Anliegen sei, sich in den jeweiligen politischen Gremien vor Ort zu präsentieren um transparenter und ansprechbarer zu werden. Heiden habe der Musikschule bereits in einer Ausschusssitzung die Möglichkeit gegeben, nun bitte er auch die anderen Kommunen darum.


Im Anschluss an die Präsentation dankt Herr Kranenburg der Musikschule für ihre Arbeit und möchte wissen, ob die geplanten Veranstaltungen für 2018 im Quartalsheft zu finden seien. Herr Hoppenau bestätigt dies.

Herr Tubes fragt nach, wieviele Unterrichtsstunden sich aus den Kooperation mit der Gesamtschule Borken Raesfeld ergeben. Herr Welsing antwortet, dass die Musikschule für den Standort Borken fünf Unterrichtsstunden, zwei für den Bandunterricht und drei für den Instrumentalunterricht, für achtzehn SchülerInnen erteile. Für den Standort Raesfeld fielen drei Unterrichtsstunden an, eine für den Bandunterricht und zwei für den Instrumentalunterricht. Dreizehn SchülerInnen nähmen daran teil.

Herr Tubes möchte des Weiteren wissen, ob es der Leitung der Musikschule bekannt sei, dass die Lerninhalte des Klavierunterrichtes teilweise zu hoch getaktet seien. Die SchülerInnen seien aus diesem Grund des Öfteren überfordert und würden sich abmelden. Das dürfe nicht passieren, da müsse der/die LehrerIn näher auf den/die SchülerIn eingehen. Weder Herrn Hoppenau noch Herrn Welsing ist dergleichen zugetragen worden. Die Musikschulleitung wird den Hinweis in dem entsprechenden Fachbereich thematisieren und klären.

Zuletzt spricht Herr Tubes noch die Arbeit der Fliedner Kindertagesstätte an und lobt, dass dort auch Kinder aus sozial schwachen Familien eine gute Chance auf eine musikalische Frühförderung haben. Herr Welsing sagt, dass das Projekt gerade darauf ausgelegt sei und diese Idee daher auch anderen Kitas vorgestellt werden solle.

Frau Rottbeck spricht die fehlende Identifikation der Nachbarkommunen mit der Musikschule an und bittet um eine Ausweitung der musikalischen Präsenz seitens der Musikschule in Heiden.

Herr Welsing weist auf das bevorstehende Preisträgerkonzert „Jugend Musiziert 2018“ am 01.02.2018 im Heimathaus der Gemeinde Heiden hin. Für mehr Präsenz in den Nachbarkommunen sei die Musikschule auf die Unterstützung der jeweiligen Gemeinde angewiesen. Nur gemeinsam könne man im Laufe der nächsten Zeit das Angebot und die Präsenz in den Nachbarkommunen ausweiten und vertiefen