Tagesordnungspunkt

TOP Ö 11: Jugendforum 2016 - Bericht zum Jugendfestival 2017 Vortrag

BezeichnungInhalt
Sitzung:19.09.2017   AJF/03/2017 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Frau Sauret berichtet, dass beim Jugendforum 2016 u.a. das Projekt Jugend-Festival den Zuschlag bekommen habe.


Zur weiteren Ausgestaltung des Jugend-Festivals zogen sich die Ideengeber aber zurück, mit der Folge, dass die städtischen JugendarbeiterInnen die Veranstaltung weitestgehend allein vorbereiten mussten.


In Kooperation mit dem Jugendtreff Burlo und der Jugendförderung der Stadt Borken sowie Projektförderung der VR-Bank Westmünsterland und Unterstützung des Drumstudios Bocholt konnte ein Drum-Festival auf dem Gelände der Stadtwerke Borken/Aquarius erfolgreich durchgeführt werden.


Terminiert wurde das Drum-Festival direkt im Anschluss an den vorangegangenen Bauspielplatz, so konnten die entstandenen Hütten genutzt werden.


Alle Teilnehmer des Bauspielplatzes wurden somit mobilisiert an dem Festival teilzunehmen.

Mit über 380 Besuchern sei es allen Beteiligten gelungen, eine großartige Festival-Atmosphäre zu schaffen.


Auf Anfrage von Herrn Kranenburg stellt Frau Sauret klar, dass das Jugend-Festival ein Projekt sei, welches aus dem Jugendforum entstanden sei, das Jugendforum jedoch nicht durch das Jugend-Festival ersetzt werden solle.


Eine neues überjähriges Projekt für 2017/2018 sei das „Sozial-Media“-Angebot als Beteiligungsangebot für Jugendliche in ihrem Sozialraum. Über einen eigenen Kanal in einem sozialen Netzwerk können Jugendliche online das öffentlich machen, was ihnen in Borken und an Borken wichtig sei und was sie gern verwirklicht haben wollen.


Frau Biela befürwortet dieses Projekt.


Ziel sei es, die Medienkompetenz der Jugendlichen zu steigern, so Frau Sauret. Eine Redaktionsgruppe von interessierten Jugendlichen wird geschult in Themen wie Sozial Media, Datenschutz, Bildbearbeitung und Texten. Dazu benötige man auch eine fachliche Begleitung, um dieses Wissen weitervermitteln zu können. Alle Jugendliche aus Borken sollen die Möglichkeit erhalten, die Inhalte zu bewerten und sich an der Diskussion zu beteiligen.

Für dieses überjährige Projekt erhalte die Stadt vom LWL einen Zuschuss.


Herr Kranenburg erinnert an die Ur-Idee des Jugendforums, Projekte, die den Jugendlichen wichtig erscheinen, durch die Politik umsetzen zu lassen.


Frau Sauret gibt zu bedenken, dass den heutigen Jugendlichen die (Frei-)Zeit fehle, um sich an solchen Projekten langfristig beteiligen zu können.


Frau Maja Becker regt an, die politische Jugendbeteiligung in die Schularbeit einzubinden.


Frau Nattefort schlägt ein durch Schulen organisiertes „Planspiel“ vor, in dem Jugendliche mit den Politik-Lehrern ein konkretes Borkener Vorhaben von der Idee bis zur politischen Umsetzung nach demokratischen Spielregeln durchführen können.


Frau Biela hält diesen Vorschlag für einen interessanten Ansatz.


Herr Nießing schlägt vor, dass die Verwaltung zur nächsten Sitzung verschiedene Möglichkeiten der politischen Beteiligung von Jugendlichen vorstellt.


Frau Kindermann regt an, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich außerhalb des Ausschusses nochmal mit dem Thema der politischen Beteiligung von Jugendlichen intensiv auseinandersetzt. Die Arbeitsgruppe sollte aus Fraktionsmitgliedern, einigen Vereinsmitgliedern, Politik-Lehrern und der Jugendförderin mit einer Stärke von max. 12 Personen bestehen. Sie wies darauf hin, dass noch kein Handlungsbedarf von Seiten der Verwaltung bestehe, weil inhaltliche Fragen vorab in der Arbeitsgruppe thematisiert und geklärt werden sollen.