Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Elternbefragung zum Betreuungsbedarf

BezeichnungInhalt
Sitzung:19.09.2017   AJF/03/2017 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  V 2017/214 

Beschluss:


Der Ausschuss für Jugend und Familie nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.


Die Verwaltung wird beauftragt, die aufgeführten Handlungsaufträge durchzuführen und dem Ausschuss über die Ergebnisse zu berichten.


Sofern sich durch die Gesprächsergebnisse finanzielle Mehraufwendungen für die Stadt Borken ergeben sollten, ist darüber im Ausschuss zu beschließen.




Frau Claudia Schroer bedankt sich zunächst bei den Mitgliedern der interfraktionellen Arbeitsgruppe, mit denen der Fragebogen als Erhebungsmethode erarbeitet wurde.

Sie stellt die Ergebnisse der Elternbefragung zum Betreuungsbedarf 0 – 10jähriger Kinder den Ausschussmitgliedern vor.


Anmerkung der Verwaltung: Die vortragsbegleitende Präsentation ist der Niederschrift als Anlage beigefügt.


Von insgesamt 2.686 zugeschickten Fragebögen, kamen 950 zurück. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 35 %; im Jahre 2014 sei diese um 3 % geringer gewesen.


Im Ergebnis sei festzustellen, dass 80 % der Befragten mit dem Betreuungsangebot der Stadt Borken zufrieden seien. Im Vergleich zu 2014 belief sich die Zufriedenheitsquote noch bei 74 %.


Die Auswertung zeige weiter, dass vor den Öffnungszeiten von Kitas und Schule und nach deren Schließung ein Betreuungsbedarf bestünde.


Zur Zielerreichung der Zufriedenheitsquote von 90 % sollen weitere Maßnahmen getroffen werden.

Derzeit bieten vier Kitas Randzeitenbetreuung an und zwei Kitas nehmen an dem Programm „KitaPlus“ teil.


Für den Bereich der OGS habe die Landesregierung angekündigt, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu modifizieren und insbesondere die Teilnahmepflicht zu flexibilisieren.


Für alle weiteren Betreuungsbedarfe in den frühen Morgen- bzw. späten Abendstunden stünde das Angebot der Kindertagespflege zur Verfügung. Aufgrund derzeit fehlender Tagespflegepersonen, wäre ein weiteres Ziel, das Angebot der Großtagespflege auszubauen.



Abschießend wies Frau Schroer darauf hin, dass auch eine Interessenabfrage zur ehemaligen Pröbstingschule und deren Neunutzung als Kita abgefragt wurde. 29 Eltern aus den Ortsteilen Hoxfeld, Grütlohn, Westenborken und Rhedebrügge könnten sich dort ein Angebot für Vorschulkinder vorstellen, im ganzen Stadtgebiet seien es sogar 186 Eltern.




Abstimmungsergebnis:


Einstimmige Annahme.