Tagesordnungspunkt

TOP Ö 8: "Erdgasfernleitung Zeelink 2", mdl. Vortrag Fa. Open Grid Europe GMbH

BezeichnungInhalt
Sitzung:04.04.2017   UPA/07/2017 
Beschluss:Kenntnis genommen
DokumenttypBezeichnungAktionen

Herr Schulze, Herr Roloff und Herr Graßmann (Fa. Open Grid Europe GmbH) erläutern anhand der als Anlage beigefügten Präsentation die Erdgasfernleitung Zeelink 2.


Stv. Kindermann möchte wissen, in welcher Form das Gas transportiert werde.


Herr Graßmann erklärt, dass es in Gasform, nicht als Flüssiggas transportiert werde.


Stv. Saatkamp stellt fest, dass die gesamte Öffentlichkeit nicht zu Informationsveranstaltungen eingeladen worden seien, sondern nur die Anlieger.


Herr Graßmann gibt an, dass die erste Beteiligung der Öffentlichkeit nur mit den Anliegern erfolge. In der Presse sei umfangreich über die Dialogmärkte informiert worden.


Herr Roloff erläutert, wie die Öffentlichkeitsarbeit bisher stattgefunden habe.


Technischer Beigeordneter Kuhlmann möchte wissen, ob ein Kontakt zu Amprion bestehe, da die Baumaßnahmen miteinander koordiniert werden könnten und ob es möglich sei, etwas in die Trasse mit hineinzulegen. Zudem stellt sich die Frage, was mit kommunalen Flächen, wie zum Beispiel einem Wirtschaftsweg, sei. Des weiteren sei in einer Tiefe von 1,2m auch städtische Kanäle vorhanden.


Herr Graßmann merkt an, dass ein enger Kontakt zu Amprion bestehe. Im Schutzstreifen könne nichts hinzugelegt werden. Trassen parallel mit Amprion zu erstellen, sei möglich, aber sehr schwierig.


Herr Schulze fügt hinzu, dass ein 10m breiter Schutzstreifen vorhanden sei, der Rest könne wie bisher genutzt werden. Vorhandene Leitungen werden nach einer Fremdleitungserkundung so gekreuzt, dass keine Nachteile entstehen. Für Straßen werde ein Gestattungsvertrag abgeschlossen sowie eine Beweissicherung durchgeführt.


Stv. Kohlruss wirft die Frage auf, wie hoch die Mehrkosten bei der Umstellung von L auf H Gas seien.


Herr Graßmann erklärt, dass bei mehr als 90% nur die Brennerdüse auszutauschen sei. Eine sehr alte Anlage sei komplett auszutauschen. Bei diesen Einzelfällen werde es Zuschüsse und Vergünstigungen geben.


Stv. Kohlruss möchte wissen, wie viel Kompensationsfläche benötigt werde.


Herr Schulze gibt an, dass bis auf einen sechs Meter breiten Streifen die Fläche komplett kompensiert werde.


Stv. Stork wirft die Frage auf, ob die Leitung sicher sei und ob mit den betroffenen Anliegern Einigkeit herrsche, da 100 bar bei 1000 mm Durchmesser schon gewaltig sei.


Herr Schulze merkt an, dass die vorgegeben Spielregeln beachtet wurden.


Herr Graßmann fügt hinzu, dass die Sicherheit natürlich zu 100% gegeben sei.


Stv. Stork möchte den vorgesehenen Streckenverlauf als Datei bekommen.


Herr Schulze gibt an, dass die Präsentation der Niederschrift als Anlage beigefügt werden könne. Zudem könnten bestimmte Bereiche auf Wunsch extra erstellt werden.


Stv. Saatkamp wirft die Fragen auf, was in Marbeck für ein spezieller Bereich sei, wie weit der Abstand zu Höfen sei und ob die Möglichkeit bestehe bei dem Planfeststellungsverfahren Bedenken zu äußern.


Herr Graßmann erläutert, dass in Marbeck eine erdverlegte Armaturenstation vorhanden sei, welche ca. 20 mal 30 Meter groß sei. Die Leitung könne bis zu fünf Metern an Höfen vorbeilaufen. Bei über 99% sei der Abstand aber größer nur manchmal sei es nicht anders möglich. Dieses erfolge aber in Abstimmung mit den entsprechenden Eigentümern. Nach der Einreichung des Planfeststellungsverfahren bestehe die Möglichkeit für Einwände.


Stv. Nikolov möchte wissen, ob Fälle vorhanden seien, wo im Außenbereich die fünf Meter Grenze erreicht werde.


Herr Graßmann erklärt, dass solche Fälle definitiv vorhanden seien.


Stv. Grotzky wirft die Frage auf, wie oft der Druck gemessen werde.


Herr Graßmann gibt an, dass der Druck alle 10 bis 18 Kilometer an Armaturenstationen gemessen werde.


Bürgermeisterin Schulze Hessing stellt fest, dass die Gasversorgung zur Daseinsfürsorge gehöre. Einschnitte seien möglichst gering zu halten. Die Grundversorgung der Menschen sei aber sicherzustellen.