Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Neues VHS-Projekt "Digicircle" (Digitales Lernen)

BezeichnungInhalt
Sitzung:29.03.2017   WBB/01/2017 
Beschluss:Kenntnis genommen
Vorlage:  V 2017/102 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Herr Friedrich präsentiert anhand eines Videos, dass im Internet viele Anleitungen (Tutorials) vorhanden sind, mit dem sich Personen verschiedenste Dinge selbst beibringen können. Dies sei kein klassischer VHS-Bereich. Allerdings werden Digitale Lernwelten für die VHS zunehmend wichtiger, um zukunfts- und handlungsfähig zu bleiben. Im Rahmen des nun erhaltenen Projektes „Digicircle“ sei die VHS zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit den VHSen Ahaus und Lengerich auf einem guten Weg. Digitale Lernwelten seien gute Ergänzungen zu VHS-Kursen.

Gerade im letzten Jahr habe man während des „Pokemon-Hypes“ feststellen können, dass die Technik der Augmented Reality (erweiterte Realität) auch für andere Bereiche genutzt werden könne. Objekte / Gebäude werden bei dieser Technik durch das Smartphone / Tablet gescannt und der / die Nutzer/in erhält dann weiterführende Informationen hierzu. Dies wurde im Bereich der Borkener Ausstellung „Flucht kennen lernen“ bereits erfolgreich eingesetzt. Den Zuschlag zur Projektförderung habe man insbesondere durch die Idee erhalten, Elemente der Augmented-Reality ("Erweiterte Realität") in der Bildungsarbeit einzusetzen.


Frau Uphues fragt nach, ob diese Technik wie bei einem QR-Code funktioniere.


Herr Friedrich führt aus, dass die Technik ähnlich sei, allerdings müsse nun nicht mehr das Objekt via CR-Code gekennzeichnet werden. Das Anbringen von QR-Codes ist bei den angedachten Projektideen - z.B. als Ergänzung für Stadtrallyse - teilweise nicht möglich.


Herr Homann erkundigt sich, wer die Inhalte zu den Objekten hinterlege.


Herr Friedrich antwortet, dass im Rahmen des Projektes ein Support durch Fachpersonal erfolge. Es seien auch Synergien zwischen den beteiligten VHSen zu erwarten. Zudem werden interessierte Dozentinnen / Dozenten in Zusammenarbeit mit der VHS trainiert.


Herr Niemeyer verweist auf die Vorlage, in der Bezug auf bereits bestehende Lernportale genommen wird.


Herr Bertelwick bestätigt dies. Das E-Learningmodell Moodle sei schon 10 Jahre im Einsatz und soll im Rahmen des Projektes genutzt werden.


Herr Tubes regt an, das Lernmodell „Digitale Lernwelten“ mit den Schulen zu verknüpfen. Diese seien z.B. durch den Einsatz von Smart Boards gut aufgestellt.


Bürgermeisterin Schulze Hessing erläutert, dass es sich um zwei verschiedene gesetzliche Bildungsaufträge handele, deren Verknüpfung schwierig sei.


Herr Homann legt dar, dass man in Schulen die Grundlage für zukünftige VHS-Kurse und VHS-Kunden schaffen kann.


Bürgermeisterin Schulze Hessing führt aus, dass Schulen und VHSen sich derzeit im neuen Bereich der Digitalen Lernwelten aufstellen. Zukünftig seien sicherlich Schnittstellen auch im Bereich der Inhalte denkbar.