Tagesordnungspunkt

TOP Ö 5: Entwicklung der VHS, Überblick und aktueller Stand: Integrationskurse, Deutschkurse (DaF), Alphabetisierung

BezeichnungInhalt
Sitzung:29.03.2017   WBB/01/2017 
Beschluss:Kenntnis genommen
Vorlage:  V 2017/101 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Herr Bertelwick erläutert die Vorlage anhand der als Anlage 01 beigefügten Präsentation.


Herr Homann fragt nach, ob bereits auch schon Kooperationen mit anderen Büchereien geschlossen wurden.


Herr Bertelwick antwortet, dass bereits schon Kooperationen mit den Büchereien in Borken und Weseke bestünden. In den Partnerkommunen sollen künftig auch solche Kooperationen geschlossen werden.


Herr Niemeyer erkundigt sich nach der Definition „langfristige Dozentenerfahrung“ für die Zulassung als Dozent im Bereich der Integrationskurse.


Herr Bertelwick führt aus, dass das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) für eine langfristige Dozentenerfahrung eine Lehrtätigkeit von mindestens 500 Unterrichtsstunden voraussetzt. Es sei aber auch möglich im Wege einer Zusatzqualifikation die Zulassung zu erlangen.


Herr Friedrich ergänzt, dass es sich bei jedem möglichen Dozenten um eine Einzelfallentscheidung handele. Hierfür hat das BAMF eine Matrix (Anlage 02) herausgegeben, nach der die Möglichkeit der Zulassung geprüft werden könne. Die Zusatzqualifikationen sind bei zertifizierten Trägern zu absolvieren. Allerdings gestalte sich dies derzeit schwierig, da das Angebot dieser Träger nicht den Bedarf decken könne. Zudem sei die VHS-Struktur derzeit auf die Zusammenarbeit mit Honorar-Dozenten ausgelegt. Die Stundenanzahl eines Integrationskurses liege allerdings bei 700-1000 Unterrichtsstunden. Dies kollidiere mit der bisher vorhanden Struktur, da die Dozentinnen / Dozenten in der Höhe ihres Nebenverdienstes begrenzt seien. Zudem könne das Jobcenter nun ebenfalls Zulassungen für Integrationskurse ausstellen, sodass der Bedarf wachse.


Herr Niemeyer fragt nach, ob es sich bei diesen Trägern um private Träger handele.


Herr Friedrich antwortet, dass die Übersicht der Träger dem Protokoll (Anlage 03 bis 05) beigefügt werde.


Herr Kranenburg möchte wissen, ob die Anforderungen für die Lehrtätigkeit der Deutschkurse generell hoch seien.


Herr Bertelwick legt dar, dass die Anforderung im Bereich der Integrationskurse sehr hoch seien. Für den Bereich der Sprachkurse „Deutsch als Fremdsprache“ könne die VHS auf Dozentinnen / Dozenten mit weniger Lehrerfahrung zurückgreifen.


Bürgermeisterin Schulze Hessing ergänzt, dass die Sprachkurse „Deutsch als Fremdsprache“ für die erste Verständigung sehr gut geeignet wären. Für die ganzheitliche Integration insbesondere das Vermitteln in Arbeit seien die Integrationskurse unabdingbar.


Frau Becker fragt nach der Finanzierung der Integrationskurse und der Teilnehmerzahl des ersten absolvierten Integrationskurses.


Herr Bertelwick antwortet, dass diese Kurse über das BAMF refinanziert seien. Im Rahmen des ersten nun beendeten Integrationskurses seien 16 Personen gestartet und 14 Personen haben den Kurs mit Zertifikat abgeschlossen.


Frau Becker erkundigt sich, ob Kurse im Sprachbereich B 2 angeboten würden.


Herr Bertelwick legt dar, dass es im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ das Kursangebot für das Sprachniveau B 2 gäbe.