Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: Bericht ├╝ber die Musikschularbeit 2016

BezeichnungInhalt
Sitzung:29.03.2017   MSB/01/2017 
Beschluss:Kenntnis genommen
DokumenttypBezeichnungAktionen


Beschluss:


zur Kenntnisnahme


Der stellvertretende Musikschulleiter Herr Benno Rickert begrüßt die Anwesenden. Er gibt bekannt, dass sich der erkrankte Musikschulleiter Ulf Hoppenau seit dem 27.03.2017 in der Wiedereingliedrungsphase befindet.

Frau Schulze Hessing stellt die neue Organisationsstruktur der Musikschule vor. Um die wachsenden Aufgaben und Herausforderungen im Bereich des Managements der Musikschule noch bewältigen zu können, ist die neue Stelle des/der MusikschulmanagersIn geschaffen worden. Diese/r wird auf einer Ebene mit dem musikalisch-pädagogischen Musikschulleiter Ulf Hoppenau für die Musikschule verantwortlich sein. Dem Musikschulleiter sind die MusikschulehrerInnen unterstellt, dem/der MusikschulmanagerIn die Musikschulverwaltung. Durch die Entlastung des Musikschulleiters von den Managementaufgaben kann sich dieser wieder mehr auf die inhaltliche musikalische Weiterentwicklung der Musikschule konzentrieren. Die Kosten für die zusätzliche Stelle werden für das Jahr 2017 voll von der Stadt Borken übernommen.


Das Accessment-Center für die Bewerberauswahl hat heute stattgefunden. Vier Bewerber/innen sind der Einladung der Stadt Borken gefolgt, auch Herr Welsing war darunter. Er hat die Musikschulverwaltung in den letzten Monaten stark im administrativen Bereich unterstützt. Die Bekanntgabe der Stellenbesetzung soll nächste Woche erfolgen. Die Kommunen werden ebenfalls darüber informiert und der/die neue MusikschulanagerIn wird sich in den Kommunen vorstellen.

Über die weitere Entwicklung in den nächsten Jahren wird man, über den Arbeitskreis Musikschule und den Musikschulbeirat, in einem laufenden Austausch und enger Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen bleiben.


Herr Rickert und Herr Welsing informieren über die aktuelle Situation der Musikschule und die Musikschularbeit im Jahr 2016, u. a. Entwicklung von Schülerzahlen, Veranstaltungen und Projekte, neue Angebote des Kooperationsbereichs, s. beigefügte Präsentation.

Herr Kranenburg fragt, in wie weit sich die Musikschule aus dem originären Bereich wegbewegen möchte? Frau Schulze Hessing erläutert, dass dies eine Frage für die Zukunft sei. Neben der musikalischen Grundausbildung, die zum unverzichtbaren Kulturgut gehöre, müsse der Erwachsenen- und der Seniorenberich ausgebaut werden, aber auch durch Kooperationen wie zum Beispiel „JeKits“ müsse versucht werden neue Schüler/innen zu generieren. Auf die Frage von Frau Becker, wieviele Schüler/innen nach Ende des JeKits-Projekts an die Musikschule wechseln, gibt es diesen Herbst erste Antworten. In Velen wird erstmalig JeKits II enden und die Schüler/innen aus dem Projekt entlassen.

Bezüglich des JeKits-Programms erläutert Herr Rickert, dass dies u. a. geschaffen worden sei, um dem Mangel an MusiklehrernInnen an den Grundschulen entgegenzuwirken. Frau Rottbeck gibt zu Bedenken, dass das Lehrpersonal der Grundschulen vom Land bezahlt werden muss. Die Kosten für das JeKits-Personal werden von den Kommunen getragen, das könne nicht richtig sein. Herr Uphoff wirft ein, dass die Arbeit mit den Fachlehrern/innen aber eine Bereicherung für die Kinder sei. Insgesamt besteht Einigkeit darin, dass das JeKits-Projekt sinnvoll ist. Herr Rickert verweist auf den Grundschultag am 23.06.2017 und lädt die Anwesenden herzlich dazu ein, sich selbst ein Bild über die in JeKits II erworbenen Kenntnisse der Kinder zu machen.


Auf Nachfrage von Herr Kranenburg zu Angeboten für Neuankömmlinge in unserem Land berichtet Herr Rickert, dass die Musikschule auch in diesem Bereich aktiv ist. Es gibt Trommelkurse und die Mergelsberg-Stiftung finanziert den Instrumentalunterricht von drei Flüchtlingen.