Tagesordnungspunkt

TOP Ö 4: Vorstellung Neuplanung Kreisverkehr Heidener Straße/Bahnhofstraße/Wilbecke

BezeichnungInhalt
Sitzung:01.02.2017   UPA/01/2017 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  V 2017/013 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschluss:


Der Umwelt- und Planungsausschuss beschließt, die Planungen vom Büro nts, Münster, entsprechend umzusetzen.


Herr Timm (nts Ingenieurgesellschaft mbH) stellt anhand der als Anlage beigefügten Präsentation die Planungen zum Neubau des Kreisverkehrs an der Heidener Straße vor.


Stv. Martsch stellt die Planungen zur Abbiegersituation zwischen der Ausfahrt des Kreisverkehrs und der Einfahrt auf den Parkplatz des Kuhm-Centers in Frage. Aufgrund des geringen Abstands zwischen der Einfahrt zum Parkplatz und der Ausfahrt des Kreisverkehrs sei ein Rückstau in den Kreisverkehr vorprogrammiert.


Herr Timm entgegnet, dass Konfliktsituationen nun aus dem Kreisverkehr in die Wilbecke verlagert würden. Der Abstand von 15 m zwischen der Einfahrt zum Parkplatz und dem Kreisverkehr sei dafür ausreichend.


Stv. Flasche kritisiert, dass sich der Verkehr bereits jetzt bis zur Kreisparkasse staue. Die vorgestellten Planungen würden diese Situation noch verschlimmern.


Fachbereichsleiter Schulze-Dinkelborg erklärt, dass die Einbahnstraßenregelung auf der Mühlenstraße die Ursache für die vorhandenen Probleme sei. Sobald die Mühlenstraße nach dem geplanten Neubau der Brücke beidseitig befahrbar ist, werde sich die Situation entspannen.


Stv. Böhr kritisiert die Abfahrtsregelung vom Parkplatz des Kuhm-Centers. Bei Linksabbiegern komme es zu Problemen. Es solle daher darüber nachgedacht werden, nur Rechtsabbiegen zu erlauben.


Technischer Beigeordneter Kuhlmann entgegnet, dass eine solche Regelung, beispielsweise, wenn eine Abfahrt in Richtung Heiden geplant ist, wohl auf geringe Akzeptanz stoßen würde. Er weist darauf hin, dass die vorgestellten Berechnungen auf Erfahrungen in anderen Projekten beruhen und daher kein Neuland seien.


Herr Timm ergänzt, dass der bisherige Kreisverkehr unübersichtlich und somit wenig effektiv sei.


Stv. Richter zeigt auf, dass ein bestimmtes Verkehrsaufkommen vorhanden sei, das mit dem vorhandenen, begrenzten Grundstücksangebot abzuwickeln sei. Die vorgestellte Planung sei dazu in der Lage und stelle das Optimum dar. Er hinterfragt, ob die Ausfahrt vom Kuhm-Center beispielsweise durch Spuren für die verschiedenen Fahrtrichtungen aufgewertet werden könne.


Herr Timm erklärt, dass eine solche Lösung ein Sicherheitsproblem darstelle, da Fahrzeuge sich die Sicht nähmen.


Stv. Ebbing spricht sich dafür aus, die geplante Querungshilfe wegzunehmen, da der Zebrastreifen am Kreisverkehr ausreiche.


Fachbereichsleiter Schulze-Dinkelborg führt auf, dass die geplante Querungshilfe Teil des geplanten Radweges „An der Aa“ sei und somit eine Verbindung von der Kapellenstraße bis zum Stadtpark geschaffen werde.


Stv. Martsch fragt, ob Ersatzaufforstungen für Bäume geplant sind, die durch die Baumaßnahmen wegfallen.


Technischer Beigeordneter Kuhlmann erklärt, dass für Bäume, die gefällt werden müssen, Ersatz geschaffen werde. Beispielsweise würden in den neuen Grünflächen am Rand Solitärhochstämme gepflanzt.


Vorsitzender Rottbeck fragt, wie die Planungen zum Ablauf der Bauarbeiten aussehen.


Fachbereichsleiter Schulze-Dinkelborg erklärt, dass der Kreisverkehr zunächst ab September nach Osten erweitert werde. Anschließend würden Kanalarbeiten erfolgen. Das Bauende sei für Anfang Juli 2018 geplant.


Abstimmungsergebnis: Annahme bei

12 Ja-Stimmen,

5 Nein-Stimmen,

1 Enthaltung