Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Wohnraumkonzept für Flüchtlinge und Asylbewerber in der Stadt Borken

BezeichnungInhalt
Sitzung:05.10.2016   RAT/06/2016 
Beschluss:geändert beschlossen
Vorlage:  V 2016/201 

Beschluss:


Der Rat der Stadt Borken nimmt das Wohnraumkonzept zustimmend zur Kenntnis. Im Rahmen der konkreten Planung und Ausgestaltung des Wohnraumkonzeptes sind zum späteren Zeitpunkt die zuständigen politischen Gremien zu beteiligen. Die Verwaltung wird in regelmäßigen Abständen über die Entwicklungen in Borken berichten. Die dezentrale Unterbringung soll unbedingt weiterhin Vorrang haben.




Bürgermeisterin Schulze Hessing ergänzt den Beschlussvorschlag entsprechend der Empfehlung aus dem Ausschuss für Generationen, Soziales und Gesellschaftliche Integration durch die weiterhin vorrangige dezentrale Unterbringung. Das Wohnraumkonzept sei nun sukzessive umzusetzen.


Stv. K. Kindermann spricht sich für eine dezentrale Unterbringung und gegen eine Teilkonzentration von Flüchtlingsunterkünften aus. Er fragt, wie auf dem freien Wohnungsmarkt eine entsprechende Lenkung und Steuerung zu ermöglichen sei.


Erster Beigeordneter Nießing hält eine gewisse Lenkung des Wohnungsmarktes für möglich. Neben der Schaffung von Wohnraum werde kurzfristig versucht, über die Anmietung von Wohnraum die räumliche Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen zu verbessern. Dabei werde darauf geachtet, den Borkener Wohnungsmarkt möglichst wenig zu belasten.


Bürgermeisterin Schulze Hessing weist auf die Flüchtlingszahlen hin, die die Entwicklung verdeutlichen würden. (Anlage 02) Jetzt gelte es, das Konzept umzusetzen.




Abstimmungsergebnis:


Einstimmige Annahme bei:


34 Ja-Stimmen