Tagesordnungspunkt

TOP Ö 6: Raumplanung Astrid-Lindgren-Schule Burlo

BezeichnungInhalt
Sitzung:21.06.2016   AKS/02/2016 
Beschluss:geändert beschlossen
Vorlage:  V 2016/133 

Beschluss:


Der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport empfiehlt dem Umwelt- und Planungsausschuss zu beschließen:


    Der Fachbereich Gebäudewirtschaft wird beauftragt, in Abstimmung mit dem Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport, zum Zwecke der räumlichen Erweiterung der Astrid-Lindgren-Schule, bis zu drei geeignete Architekturbüros mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Für diese Aufträge wird ein Entgelt von jeweils 3.000 Euro bereitgestellt. Weiter soll der Sanierungs- und Renovierungsumfang an der Astrid-Lindgren-Schule festgestellt und für die damit verbundenen Kosten ebenfalls eine Kostenschätzung erstellt werden.




Herr Nießing erläutert das Raumprogramm der Astrid-Lindgren-Schule anhand der Vorlage. Grundsätzlich würde sich die Frage stellen, wie ein Raumprogramm aussehen müsse – musterartig für weitere Raumplanungen an den anderen Grundschulen - und wie sähe die Nutzung der Schule während der Baumaßnahme aus. Es bestünde einerseits die Möglichkeit, in Burlo entsprechende Raumsysteme aufzustellen oder dass die Räumlichkeiten in der Pröbstingschule genutzt werden könnten, dies aber nur während der Bauphase (keine Rücknahme des bestehenden Ratsbeschlusses zur Schließung der Pröbstingschule). Eine entsprechende Elterninformationsveranstaltung solle am 30.06.2016 im Pfarrgemeindezentrum in Burlo stattfinden, zu der die Eltern – in Abstimmung mit der Schulleitung und der Schulrätin - persönlich eingeladen würden.


Herr Kindermann fragt, ob das Land sich finanziell beteiligen werde.


Herr Schlagheck erklärt, dass es keine gesonderten Zuschüsse für die Sanierung gebe, diese würde durch die jährliche Schulpauschale abgegolten.


Bürgermeisterin Schulze Hessing weist darauf hin, dass man sich auf Landesebene bereits mit dem Thema der Finanzierungsbedarfe, insbesondere für finanziell schwächere Städte und Gemeinden, befasse. Sollte es zukünftig Fördermöglichkeiten geben, werde man sie entsprechend nutzen.


Frau Wingerter möchte wissen, ob bei der Sanierung auch die Frage nach der Inklusion und des Klimaschutzes berücksichtigt werde.


Frau Gliem fragt, ob bei der Berücksichtigung von Inklusion auch beispielsweise ein Aufzug eingeplant werde, oder ob Schüler und Schülerinnen mit einer Gehbehinderung nur in den unteren ebenerdigen Räumen unterrichtet werden könnten.


Herr Nießing führt dazu aus, dass das Thema Inklusion bei den Planungen berücksichtigt werde, ob es direkt in Form eines Aufzuges umgesetzt werden könne, sei fraglich, der Gedanke werde aber in die Planungen mit einfließen.


Frau Wingerter erkundigt sich, ob es einen Dringlichkeitsplan für die Sanierung der Grundschulen gäbe.


Herr Nießing erklärt, dass ein Zeitplan aufgrund der vielen Baumaßnahmen zur Zeit nicht aufzustellen sei, als erstes solle aber die Astrid-Lindgren-Schule saniert werden. Danach solle mit den Planungen für die Cordulaschule begonnen werden.




Abstimmungsergebnis: - einstimmige Annahme -