Tagesordnungspunkt

TOP Ö 9: Antrag der CDU-Fraktion zur Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs für den Bereich Mühlenstraße/ westlich der Straße "Am Kuhm"

BezeichnungInhalt
Sitzung:02.09.2015   UPA/06/2015 
Beschluss:ungeändert beschlossen
Vorlage:  V 2015/179 

Beschluss:


Dem Antrag der CDU-Fraktion vom 03.07.2015 zur Ausrichtung eines städtebaulichen Wettbewerbs oder einer Mehrfachbeauftragung an qualifizierte Stadtplanungsbüros für den Bereich Mühlenstraße/ westlich der Straße „Am Kuhm“ wird zugestimmt.


Die Verwaltung wird beauftragt, das Verfahren vorzubereiten.


Der Ausschuss benennt folgende Mitglieder für den interfraktionellen Arbeitskreis:


Vorsitzender Rottbeck, Stv. Kohlruss (CDU), Stv. Grotzky (SPD), Stv. Bleker (UWG), Stv. Becker (Bündnis 90/DIE GRÜNEN)




Stv. Richter gibt an, dass die vorhandene Baulücke optisch hässlich sei. Mittelfristig müsse ein Bebauungskonzept angefertigt werden, welches die Innenstadt stärke. Eine endgültige Nutzung müsse gefunden werden.


Stv. Niemeyer möchte wissen, ob die vorhandene Bodenplatte nur für das ehemalige geplante Bauvorhaben genutzt werden könne.


Fachabteilungsleiter Dahlhaus erklärt, dass die Statik für das ehemalige Projekt berechnet worden sei. Für andere Projekte müsse die Statik neu berechnet werden.


Stv. Niemeyer merkt an, dass der Schandfleck mit einer Zwischenlösung neu gestaltet werden müsse. Es dürfe aber keine Lösung sein, welches ein späteres Bauvorhaben entgegen sprechen könne.


Technischer Beigeordneter Kuhlmann erläutert, dass eine interfraktionelle Arbeitsgruppe gebildet werden könne. Zudem werde ein Architektenwettbewerb folgen. Eine kurzfristige Lösung durch die Arbeitsgruppe sei wünschenswert.


Stv. Gliem gibt an, das etwas passieren müsse. Ein massiver Eingriff auf die Platte müsse verhindert werden.


Technischer Beigeordneter Kuhlmann fügt hinzu, dass die Arbeitsgruppe klein gehalten werden müsse. Durch die Kirchplatzarbeiten entstehen vor dem Karree Parkplätze. Vor Ort werde der Eindruck entstehen, das etwas passiere.


Stv. Ebbing stellt fest, dass die Stadt Borken bezüglich der Platte selbst tätig werden müsse.


Stv. Richter merkt an, das Investoren nicht vom Himmel fallen. Das Areal dürfe nur mit baulichem Inhalte gefüllt werden, welche für einen möglichen Investor keine Belastungen seien. Die Arbeitsgruppe solle aus je einem Fraktionsmitglied zuzüglich dem Ausschussvorsitzenden bestehen. Bis ein nächster möglicher Investor alles am stehen habe, werden noch mindestens zwei Jahre vergehen. Ein gemeinsamer Weg müsse gefunden werden.


Technischer Beigeordneter Kuhlmann gibt an, dass ein ordentliches Bild entstehen müsse. In den nächsten Jahren werden im direkten Umfeld immer Bautätigkeiten zu sehen seien.


Stv. Kindermann fügt hinzu, dass das Areal aufgewertet werden müsse. Für wenig Geld könne es gestalterisch schöner gemacht werden. Wenn kein Investor gefunden wird, müsse die Stadt dafür sorgen, dass der Bereich bebaut werde.




Abstimmungsergebnis:


Annahme mit 18 Ja-Stimmen

0 Nein-Stimmen

0 Enthaltungen