Tagesordnungspunkt

TOP Ö 3: SPD-Antrag zur Stadtmusik

BezeichnungInhalt
Sitzung:10.06.2015   HA/03/2015 
Beschluss:Kenntnis genommen
Vorlage:  V 2015/120 

Stv. K. Kindermann erläutert den SPD-Antrag zu Stadtmusik. Es sei zu befürchten, dass die geplanten Spieltage aufgrund des Mittelverbrauchs nicht voll auszuschöpfen seien. Die CDU habe bereits einen ähnlichen Antrag gestellt. Es sei zu prüfen, wielange die für 2015 in den Haushalt eingestellten Mittel reichen würden, da großes Interesse an der Stadtmusik seitens vieler Musikgruppen bestehe und zu verhindern sei, dass diese Gruppen auf andere Orte ausweichen. Die Höhe der Summe, die für dieses Jahr zusätzlich benötigt werde, kann Stv. K. Kindermann nicht beziffern.


Bürgermeister Lührmann weist daraufhin, dass entsprechend dem SPD-Antrag Gespräche mit Organisatoren der Stadtmusik für erforderlich gehalten würden.


Frau von Kriegsheim erklärt, dass die Kommunikation mit den Verantwortlichen der Stadtmusik rege sei. Es gebe 50 aktive Formationen für die Stadtmusik. Es stelle sich die Frage, ob diese große Anzahl oder eine Auswahl gewünscht sei, da sich dementsprechend die Kosten gestalten würden. Aufgrund der jeweiligen Wetterlage würden einige Termine abgesagt. Für 2015 seien 1.500 € im Haushalt eingestellt. Im letzten Jahr sei die ursprünglich eingestellte Summe von 1.400 € um 600 € erhöht worden. Bei einem überproportionalen Mittelansatz für die Stadtmusik gebe es ein Ungleichgewicht zu anderen städtischen Aktivitäten.


Bürgermeister Lührmann betont, in bescheidenen Rahmen sei man flexibel, wolle jedoch eine grundlegende Änderung im Kulturbereich vermeiden und sehe eine Ausnahmesituation für die Stadtmusik als problematisch an.


Stv. E. Kindermann meint, die Innenstadt sei besser besucht und die städtische Attraktivität werde gesteigert, wenn die Stadtmusik spiele.


Stv. Richter erinnert daran, dass auf die entsprechende Anfrage aus früherer Sitzung zur Förderung der Stadtmusik, ein Schreiben der Stadtmusik an alle Fraktionsvorsitzenden gegangen sei. Demnach würden den KünstlernInnen die Fahrtkosten erstattet, jedoch keine Gage gezahlt. Die Stadtmusik sei eine Bereicherung für die Innenstadt und solle weiter bestehen. Die CDU-Fraktion möchte die Stadtmusik unterstützen. Allerdings werde im SPD-Antrag kein konkreter Förderbedarf beziffert.


Auch Stv. Gliem möchte die Stadtmusik erhalten und hält es nicht für erforderlich, konkrete Zahlen zur Aufstockung des Budgets zu nennen, solange es um eine kleine Summe gehe.


Erste Beigeordnete Schulze Hessing erklärt, dass man wie im vergangenen Jahr auch in diesem Jahr nachbessern werde, falls erforderlich. Da dieses kulturelle Angebot sehr gut ankomme, solle es weitergeführt werden. Man werde miteinander ins Gespräch kommen, um für alle Seiten eine vertretbare Lösung zu finden.


Stv. K. Kindermann weist darauf hin, es sei bewusst keine bestimmte Summe beantragt worden. Den Geschäftsleuten tue die Stadtmusik einen Gefallen.


Stv . Ebbing spricht sich dafür aus, das Budget auf 2.000 € aufzustocken, um nicht ständig nachbessern zu müssen.


Frau von Kriegsheim äußert, dass der finanzielle Rahmen und die Bereitschaft der Verwaltung gegeben seien.


Bürgermeister Lührmann möchte die Unterstützung wie im vergangenen Jahr fortsetzen. Ein Beschluss sei nicht erforderlich.


Stv. Niemeyer möchte, dass die finanzielle Flexibilität zum Erhalt der Stadtmusik, wie in dieser Sitzung besprochen, in der Niederschrift festgehalten werde.