Tagesordnungspunkt

TOP Ö 5: Dorfentwicklungskonzept Weseke: Projektidee "Umgestaltung von Dorfstraßen im Ortskern von Weseke", Vorstellung der Vorentwurfsvarianten für einen möglichen Förderantrag

BezeichnungInhalt
Sitzung:13.06.2012   UPA/04/2012 
Beschluss:Beschlussformulierung in der Sitzung
Vorlage:  V 2012/140 
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Förderfähigkeit der einzelnen Varianten abschließend zu prüfen und die Angelegenheit dann erneut zur Beschlussfassung vorzulegen.




Herr Timm (Büro nts) erläutert die aktuellen Vorentwurfsvarianten zur Idee „Umgestaltung von Dorfstraßen im Ortskern von Weseke“.


Zentrales Anliegen der vorliegenden Planung ist die Optimierung des Kreuzungspunktes Hauptstraße/Borkenwirther Straße/Benningsweg.

Hier gehe es darum, durch einen niveaugleichen Ausbau eine für Weseke verbesserte Platzsituation zu schaffen.

Hierzu habe man vier Varianten entwickelt, die im Einzelnen im Rahmen einer Präsentation vorgestellt werden. Die Präsentation hierzu ist als Anlage beigefügt.


Während für die Ausbauvariante mit einem großen Kreisverkehr mit einer öffentlichen Förderung gerechnet werden könne, scheide eine Förderung der Mini-Kreisverkehrslösungen laut Herrn Timm wahrscheinlich aus.

Hinsichtlich der Kosten gehe man davon aus, dass diese aufgrund ihrer großzügigen Kalkulation ausreichend bemessen seien.


Fachbereichsleiter Bücker ergänzt, dass Kanaluntersuchungen zu dem Ergebnis geführt hätten, dass keine Komplettsanierung des Kanals erforderlich sei. Lediglich in Einzelfällen seien Hausanschlüsse zu erneuern.

Gleichwohl bestehe im Hinblick auf den möglichen Teergehalt des derzeitigen Straßenbelags eine Kostenunsicherheit, die im Wege eines Bodengutachtens abgeprüft werde.


Stadtverordneter Börger und Ortsvorsteherin Trepmann sind erfreut über die vorgestellten Varianten. Während die Variante 1 insgesamt besteche, sei auch die Variante 4 noch als „ganz in Ordnung“ zu bezeichnen. Stadtverordneter Börger sieht vor dem Hintergrund, dass erst vor wenigen Jahren die Hauptstraße neugebaut wurde, keinen dem Bürger verständlichen Anlass, diese erneut zu überarbeiten. Optimierungsbedarf bestehe jedoch hinsichtlich des optischen Erscheinungsbildes angrenzender Flächen.


Erste Beigeordnete Schulze Hessing erläutert, dass eine mögliche Förderfähigkeit des sogenannten „Mini-Kreisels“ noch nicht abschließend geprüft sei. Diese Frage müsse vor einer Entscheidung noch verbindlich geklärt werden.

Die von Stadtverordnetem Börger gewünschte Gestaltung betreffe Flächen privater Eigentümer.


Auch Stadtverordnete Ebbing sieht keinen Anlass die Hauptstraße umzugestalten und lehnt diese Variante ab.


Stadtverordneter Richter äußert Bedenken, ob nicht bei der Realisierung eines großen Kreisverkehrs wieder die Größe des Verkehrsplatzes ins Auge steche und die gewünschte Optimierung der aktuellen Situation infrage stelle.

Der vorgestellte „Mini-Kreisel“ erscheine ihm in Verbindung mit einer Optimierung im Umfeld als geeignetere Lösung. Es gehe darum, das gestalterische Optimum umzusetzen und nicht darum, die höchste Förderquote zu realisieren. Gleichwohl müsse auf für diese Planung eine abschließende Fördermittelprüfung erfolgen.


Stadtverordnete Gliem nimmt Bezug auf die Wortbeiträge von Ortsvorsteherin Trepmann und Stadtverordnetem Börger und fasst zusammen, dass man sich doch glücklich schätzen könne, wenn auch die Weseker Bürgerschaft die Lösung über einen Mini-Kreisel favorisieren.


Stadtverordneter Bunse gibt allerdings im Gegenzug zu bedenken, dass man zukünftig wohl nie wieder in den Genuss einer gestalterisch überzeugenden Gesamtlösung in Verbindung mit einer solch hohen Förderquote käme.


Erste Beigeordnete Schulze Hessing erläutert, dass die vorgestellte Planung nur ein Teilkonzept eines umfangreichen Maßnahmenkataloges darstelle.




Abstimmungsergebnis:

Annahme mit 17 Ja-Stimmen,

0 Nein-Stimmen und

0 Enthaltungen